welche die Absicht ahnte, mit welcher ich das Fort verließ und da-her Befehl gegeben batte, daß ihr Palanquin uns folgen solle,von einer andern Schaar dieser Räuber beunruhigt und beinahgefangen. Eine Abtheilung unserer Reiterei rettete sie zwarschnell; doch kann ich mir selbst nicht ausreden, daß die Vor-fälle dieses verhängnißvollen Morgens ihre ohnehin zarte Ge-sundheit ernstlich erschütterten- Das Bekcnntniß Arcbers, der sichdem Tode nahe glaubte, daß er einige Umstände erfunden undaus eigennützigen Absichten andern die schlimmste Deutung ge-geben habe; deßgleichen die völlige Aufklärung und wechsel-seitige Vergebung, welche dies zwischen uns veranlaßte, konnteden Fortschritt ihrer Krankheit nicht mehr hemmen. Sic starbetwa acht Monate nach dieser Begebenheit und hinterließ mirnur das Mädchen, welches Mrs. Mervyn vor der Hand unterihre gütige Obhut genommen hat. Auch Julia war von schwacherGesundheit, so daß ich mich veranlaßt fühlte, meine Befehls-haberstelle niederzulegen und nach Europa zurückzukehrcn, woihre heimatliche Luft, die Zeit, und die Neuheit des umgeben-den Schauplatzes beitrugen, ihre Niedergeschlagenheit zu ban-nen und ihre Gesundheit hcrzustellen-
„Nun du meine Geschichte kennst, wirst du mich nicht weiternach dem Grunde meiner Schwermuth fragen, sondern mir gestat-ten, mich derselben nach Bcdürfniß hinzugeben. Gewiß enthältdas oben Erzählte genug, um den Becher zu verbittern, wonicht zu vergiften, welchen mir, wie du oft erwähntest, Glückund Ruhm lieh, um meine cinsamern Jahre daran zu erlaben-„Ich könnte noch Umstände anführen, die unser alter Lehrerals Beispiele vom Vorhandensein unglücklicher Tage darge-stellt haben würde, — du würdest lachen, wenn ich solcher Einzel-heiten erwähnte, zumal da du weißt, daß ich selber nicht daranglaube. Seit ich jedoch das HauS betreten habe, aus welchem