nau nach der Minute der Geburt, und darauf ging er hinausund befragte die Sterne- Als er zurückkam, meldete er demLaird, daß dem bösen Feind Macht gegeben sei über das Knäb-lein, so in dieser Nacht geboren; und er möchte das Kind jaauf den Wegen der Frömmigkeit erziehen und ihm einen gutenLehrer an die Seite geben, der mit und für den Knaben un-ablässig betete- Und darauf verschwand der alte Mann undkeine Seele hat ihn in diesem Lande jemals wieder gesehen."
„Nun, damit ist eS denn doch nicht ganz richtig," sagteder Postillon, der in ehrerbietiger Entfernung der Unterhal-tung zuhörte; „bitte Mr. Skreigh und die Gesellschaft umVerzeihung, — aber in des Mannes Gesicht war nicht so vielHaar zu sehn, als in dem des Küsters selber; und er hatteein Paar gute Stiefeln, wie sie je ein Mann an den Beinentrug, und Handschuh obendrein; — und auf Stieseln mußt'ich mich verstehn, sollt' ich meinen."
„Still, Jock," sagte die Wirthin-
„Nun, und was wißt Ihr denn von der Geschichte, FreundJabos?" sagte der Vorsänger mit geringschätzigem Blicke-
„Nun, jedenfalls ist es etwas, Mr. Skreigh — ich wohntedazumal kaum einen Steinwurf weit vom Schloß Ellango-wan; da kam nun in der Nacht, wo der junge Laird geborenward, ein Mann an unsre Thür, und meine Mutter schicktemich, der ich ein flinker Bursch war, hinaus, um dem Frem-den den Weg zum Schloßthor zu zeigen; wäre er nun so einHexenmeister gewesen, so hätt'er sich ja wohl von selber hin-findcn können, — er war ein junges, wohlgebautes und gut-gekleidctes Kerlchen und sah wie ein Engländer aus. Und ichsag' Euch, sein Hut, seine Stiefeln und Handschuh waren sogut, wie sie nur je ein Gentleman trägt- Allerdings warfer einen furchtsamen Blick auf das alte Schloß — und mit