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7 (1851) Guy Mannering
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und interessant, und sein Wesen hatte etwas Militärisches. SeinAuftreten und seine Reden bekundeten in jeder Hinsicht denGentleman. Lange Gewohnheit hatte der Mrs. Mac-Cand-lish einen feinen Takt gegeben, um den Stand ihrer Gäste zuerrathen und ihren Empfang darnach einzurichten:

Gebührend redet jede» Gast sie i>n,

Nach Würden wird ein jeglicher empfnh'n,

Voll Achtung, freundlich, höflich, fein und sacht,

Euer Gnaden Dienerin; Meister Schmied, gut Nacht!"

Bei gegenwärtiger Gelegenheit war sie äußerst höflich,und verschwenderisch mit Entschuldigungen- Der Fremde bat,man möge sein Pferd gehörig versorgen sie ging selbst hin-aus, um den Hausknecht zu schelten.

Nie war noch ein hübscher Stück Pferdefleisch in unsermStalle" sagte der Mensch, und diese Nachricht steigerte derWirthin Respekt vor dem Reiter. Als sie-bei ihrer Rückkehrfand, daß es der Fremde ablehnte in ein anderes Zimmer zugehen, (welches allerdings, wie sie zugab, nur kalt und rau-chig sein würde, so lange das Feuer noch nicht hell brenne,)so hieß sie den Gast freundlich neben dem Feuer Platz nehmenund bot ihm an Erfrischungen dar, was ihr Haus vermochte-

Eine Tasse Thee, Madam, wenn Ihr so gut sein wollt."

Mrs. Mac-Candlish fuhr geschäftig hin und her, verstärkteihren Theekessel mit frischem Heisan, und fuhr fort, ihre Amts-pflichten höchst anmuthig zu erfüllen.Wir haben ein rechtnettes Zimmer, Sir, ganz angenehm eingerichtet für Standes-personcn; aber für diese Nacht ist es bereits einem Gentlemanund seiner Tochter versprochen, die im Begriff sind, diesen Theildes Landes zu verlassen eine meiner Kutschen ist fort nachihnen, und muß gleich zurück kommen cs geht ihnen nichtganz so wohl in der Welt, wie früher; aber es geht mit uns