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liehen, als um alte weltliche Lieder so kurz vor Sonntag ab-zuslngen."
„Ei, ei, Mr. Skreigh, es wäre nicht das erste Mal, daßich Euch am Sonnabend ein altes Ritterlied singen hörte- —Was aber die Kutsche betrifft, Herr Almosenpfleger, so ist dienicht aus dem Schuppen gekommen seit Mrs. Bertram starb,und das werden sechszehn oder siebzehn Jahre her sein — JockJabos ist mit einer Kutsche von mir fort, um sie zu holen;— mich wundert, daß er noch nicht zurück ist. 's ist pech-finstre Nacht — aber es sind auf der Straße keine gefährlichenStellen, bis auf zwei, und die Brücke bei Warroch ist sichergenug, wenn er sich nur gehörig rechts hält. Aber da ist danndie Stelle von Heavieside-Brae, das ist ein wahres Mordlochfür alle Postpferde — aber Jock kennt die Straße gut genug."
Man hörte ein starkes Pochen an der Thür-
„Das sind sie nicht. Ich höre kein Wagenraffeln. — Griz-zel, du Faulpelz, geh' nach der Thüre."
„'s ist ein einzelner Herr," meinte Grizzel endlich, „sollich ihm denn das Gastzimmer aufschließen?"
„Ei Grizzel, faule Dirne, so spute dich doch; es wird einenglischer Reiter sein. In so später Nacht und ohne Bedientenzu kommen! — Hat der Knecht das Pferd abgenommen? —Gleich mach' ein Bischen Feuer in der rothen Stube."
„Ich wünsche, Madame," sagte der Reisende, indem er indie Küche trat, „ihr erlaubtet, daß ich mich hier wärme, denndie Nacht ist sehr kalt."
Sein Aeußeres, seine Stimme und sein Benehmen brachtesogleich einen günstigen Eindruck hervor. Er war von hüb-scher, großer, schmächtiger Gestalt, schwarz gekleidet, wie mansah, sobald er sein Reitkleid abgelegt hatte; sein Alter mochtezwischen vierzig und fünfzig sein; seine Gesichtszüge waren ernst