Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
122
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um das Küchenfeuer in dem kleinen aber behaglichen Wirths-hause zu Kippletringan, welches Mrs. Mac-Candlish in diesemDorfe verwaltete, versammelt hatte. Die Unterhaltung, wel-che hier stattfand, wird mich der Mühe überheben, die wenigenEreignisse zu berichten, welche sich während jenes Zwischenraumsin unserer Geschichte zutrugen, und mit denen der Leser dochnothwendig bekannt werden muß.

MrS. Mac-Candlish, die in einem behaglichen, mit schwar-zem Leder überzogenen Lehnstuhl thronte, labte sich und einigeGevatterinnen aus der Nachbarschaft mit einer Taffe ächtenThee's und hatte zu gleicher Zeit ein wachsames Auge auf ihreDienstleute, welche in Verrichtung ihrer manchfachen Obliegen-heiten und Aufträgen ab- und zugingen. Der Küster und Vor-sänger des Kirchspiels erquickte sich in einiger Entfernung vonjenen an seiner sonnabendlichen Abendpfeife und versüßte sichdie angenehme Räucherung durch ein gelegentliches SchlückchenGrog. Almosenpfleger Bcarcliff, ein Mann von großem Ge-wicht im Dorfe, vereinigte die Behaglichkeiten beider Parteien er hatte seine Pfeife und seine Theetasse, und zwar dieletztere mit etwas Rum gewürzt- Ein Paar Bauerleute saßenetwas abseits und tranken ihren Zweipfennigkrug Bier.

Ist auch wirklich das Zimmer bereit für sie, und brenntdas Feuer hell und raucht das Kamin nicht?" sagte die Mi-thin zu einer Magd.

Die Antwort war bejahend.Man dürfte auf keineWeise unhöflich gegen sie sein; zumal in ihrem bedrängtenZustande," sagte sie, sich an den Almoscnpfleger wendend.

Gewißlich nicht, Mrs. Mac-Candlish, gewißlich nicht.Sie könnten wirklich alles Mögliche aus meinem Laden ver-langen, möcht' es sieben, acht oder zehn Pfund betragen, ich