Elftes Kapitel.
Die Zeit, als Chorus, tritt auf.
Ich — manchem lieb; doch Freud und Schreck für BöseWie Gute; die ich Jrrthum schaff' und löse —
Ich will, weil Zeit ich heiße, seht die SchwingenGebrauchen. Legt es mir vor allen Dingen,
Und meinem Flug, nicht als Verbrechen aus,
Schlüpff über sechszehn Jahr ich schnell hinaus,
Den weiten Abgrund liegen lassend. —
Wintermärchen.
Unsere Erzählung ist nun im Begriff einen weiten Sprungzu machen und damit einen Zeitraum von fast siebzehn Jahrenzu übergehen, während dessen sich nichts von besonderer Wich-tigkeit in Bezug auf die Geschichte, die wir erzählen wollen,ereignete. Die Kluft ist allerdings groß; doch wenn des Le-sers Erfahrung im Leben ihn fähig macht, auf einen Zeitraumvon gleicher Länge zurückzublicken, so wird ihm dieser Raumin der Erinnerung kaum länger Vorkommen, als die Zeit, dieer bedarf, um diese Blätter umzuschlagen.
Es geschah im Monat November, etwa siebzehn Jahre nachder im letzten Kapitel erzählten Katastrophe, daß während ei-ner kalten und stürmischen Nacht eine gesellige Gruppe sich dicht