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7 (1851) Guy Mannering
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sehr thätig gezeigt hatte, und daß bei dieser merkwürdigen Ge-legenheit zwischen ihm und einem der ältesten Zigeuner eine -arteund drohende Sprache geführt worden war.

Der Sheriff vernahm auch die Aussagen des unglücklichenVaters und seines Dieners über das, was bei ihrem Zusammen-treffen mit dcrZigeunerkarawane, als diese von Ellangowan weg-zog, vorgefallcn war. Die Reden der Meg Merrilies schienen be-sonders verdächtig. Es lag darin, wie der Beamte in seinerJuristensprache bemerkte, ein llanwum minstum, ein als Vergel-tung angedrohter Schade, und ein mslum secutum, ein Uedel,welches, wie cs vorausgesagt ward, kurz nachher eintraf. Einjunges Weib, die an dem verhängnißvollen Tage Nüsse im War-rochholze gesammelt hatte, behauptete steif und fest, wiewohl siekeinen Eid deßhalb oblegen wollte, daß sie Meg Merrilies, oderwenigstens ein an Größe und Ansehen derselben merkwürdigähnliches Weib, plötzlich aus einem Gebüsch habe treten sehensie erklärte, jene beim Namen angerufcn zu haben; da sich jedochdie Gestalt ohne zu antworten abgewendet habe, so sei sie in Un-gewißheit geblieben, ob es die Zigeunerin oder deren Gespenst ge-wesen sei; daher habe sie sich auch gescheut, einer Person näherzu treten, die man, nach der gewöhnlichen Redeweise, nicht fürgeheuer hielt. Diese vage Geschichte ward einigermaßen durch denUmstand unterstützt, daß man am nämlichen Abend in der verlas-senen Hütte der Zigeunerin Feuer gefunden hatte. Diesen Um-stand bezeugte Ellangowan und dessen Gärtner. Doch schien esungereimt, zu vermuthen, daß dies Weib, wofern es zu dem Ver-breche» geholfen hätte, am nämlichen Abend zu dem Orte zurück-gekehrt sein sollte, wo man sie vor allen am ersten suchen mußte.

Meg Merrilies ward indessen eingezogen und verhört. Sieläugnete hartnäckig, am Todestage Kennedy's zu Derncleugh oderim Warrochsholze gewesen zu sein; und auch mehrere ihres Stam-