Endlich, etwa eine halbe Viertelstunde von dem Rande desvcrhängnißvollen Abhanges, führten dieselben Zeichen zu einemschmalen offenen Platz, wo der Boden sehr zerstampft und mitBlut befleckt war, obwohl man nachher viel welkes Laub auf denOrt gestreut und andre Mittel in der Hast angewandt hatte, umjene zu verlöschen, welche offenbar von einem verzweifelten Kampfehcrzurühren schienen. Auf der einen Seite dieser offenen Wald-stelle, fand man ein entblößtes Jagdmesser des Schlachtopfers,welches in's Dickicht geworfen worden zu sein schien; an der an-dern Seite aber Gchäng und Scheide, welche mit mehr Sorgfaltund Vorsicht versteckt worden zu sein schienen.
- Der Sheriff verordncte, daß man die Fußstapfen, welche die-sen Ort bezeichneten, auf's sorgfältigste maß und untersuchte. Ei-nige paßten genau zu dem Fuß des unglücklichen Kennedy, einigeschienen größer, andere wieder kleiner, im allgemeinen ergab sich,daß mindestens vier oder fünf Menschen gegen jenen gewesen wa-ren. Ueberdies bemerkte man hier, und zwar nur hier, die Fuß-stapfen eines Kindes, und da man sonst nirgends dergleichen fand,und die scharfen Pferdetrappen durch den Warrochwald sich un-unterbrochen bis zu diesemOrt hinzogen, so war derGcdanke garnicht unnatürlich, daß derKnabe während des Kampfes in dieserRichtung entkommen sein könnte- Da man jedoch nichts von ihmgehört hatte, so konnte der Sheriff nach sorgfältiger Vergleichungaller gesammelten Nachrichten die Meinung nicht unterdrücken,der Verschiedene sei meuchlerisch aus einem Hinterhalt überfallenworden, und die Mörder, wer sie auch gewesen seien, hätten sichder Person des Kindes, Harry Bertram'S, bemächtigt.
Man gab sich nun alle Mühe die Verbrecher zu entdecken.Lange schwankte der Verdacht zwischen den Schmugglern und denZigeunern. Das Schicksal des Schiffes des Dirk Hatteraick un-terlag keinem Zweifel. Zwei Männer von der entgegengesetzten