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7 (1851) Guy Mannering
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Seite derWarrochbay (so wird deroffencZugangvonderSüdseiteder Warrochspitze genannt), wollten, wiewohl in großer Entfer-nung, das Schmugglerschiff gesehen haben, wie es ostwärts trieb,nachdem cs die Landspitze umsegelt hatte, und sich dabet, so weitsie nach seinen Manövern urtheilen konnten, in einem schlimmenZustande befand. Kurz nachher bemerkten sie, daß cs sank, rauchteund endlich in Brand gerieth. Es brannte, wie sich einer von ih-nen ausdrückte, lichterloh, als sie ein königliches Schiff gewahr-ten, das mit aufgesteckten Flaggen hinter dem Kap herauf ihnenzu Gesicht kam. Das Geschütz des brennenden Fahrzeugs ging vonselbst los, wie cs vom Feuer erreicht ward, und endlich sahen sie esmit großer Explosion ausfliegen. Die Krtegsschaluppe hielt sich in-deß ihrer Sicherheit wegen entfernt; sie lavirte eine Zeitlang,steuerte aber nach erfolgter Erplosion mit allen Segeln südwärts.Besorgt forschte der Sheriff weiter bei diesen Männern, ob dasFahrzeug nicht einige Böte verlassen hätten. Sie konnten das nichtsagen, denn sie hatten keine gesehen; doch konnten dieselben in ei-ner Richtung abgefahren sein, daß sich das brennende Fahrzeugund die dickeRauchwolkezwischen sie und dieBeobachtcndenlegte.

Daß das zerstörte Schiff jenes des Dirk Hatteraick war, be-zweifelte Niemand. Sein Fahrzeug war an der Küste wohlbe-kannt, und man hatte es gerade zu dieser Zeit erwartet. Ein Briefvom Befehlshaber der königlichen Schaluppe, an welchen sich derSheriff gewandt hatte, setzte die Sache außer Zweifel. Durch die-sen erhielt er nämlich einen förmlichen Auszug aus den SchiffS-papicren über Alles, was an dem Tage vorgegangen war, worausman ersah, daß sie heute Jagd auf ein Schmuggler-Schiff, dessenHerr Dirk Hatteraick, gemacht, und zwar nach Angabe und Auf-forderung des Francis Kennedy, Sr. Majestät Zollbeamten; fer-ner, daß Kennedy sich am Strande auf die Lauer gelegt, im FallDirk Hatteraick, der als ein verzweifelter Gesell bekannt und schon

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