des Bruchstücks stand, vorausgesetzt daß sich dies in seiner natür-lichen Lage befand, dasselbe nicht aus dem Gleichgewichte hättebringen und mit flch selbst von der Klippe hinunter stürzen können.Zu gleicher Zeit aber schien der Stein so locker gelegen zu ha-ben, daß die Anwendung eines Hebels oder die vereinte Kraftvon drei oder vier Männern ihn leicht aus seiner Lage gebrachthaben konnte. Der kurze Rasen am Rande des Abhangs warsehr zertreten, als wär' er durch die Fersen von Männern zer-stampft worden, die in tödtlichcm Kampfe oder in einer äu-ßerst heftigen Anstrengung begriffen gewesen. Spuren derselbenArt, nur weniger sichtbar, führten den umsichtigen Forscher zumRande des Buschholzes, welches an diesem Orte vom Ufer bisgegen den Gipfel des Abhanges emporstieg.
Mit Geduld und Beharrlichkeit verfolgten sie diese Merk-male bis in den dicksten Theil des Gehölzes, eine Richtung, diekein Mensch freiwillig eingcschlagen haben würde, außer des Ver-stecks wegen. Hier fanden sie Schritt für Schritt deutliche Spu-ren von Gewaltthätigkeit und Kampf. Kleine Zweige waren los-gerissen, als wären sie von einem widerstrebenden Unglücklichenerfaßt worden, der gcwaltsamfortgeschleppt wurde; wo derBodennureinigermaßen weich und sumpfig war, zeigte erdie Spur mensch-licher Füße; auch befanden sich Spuren daselbst, welche denen vonMenschenblut glichen. Nach alledem war gewiß, daß mehrere Per-sonen sich hier zwischen Eichen, Haselbüschen und dem Unterholz,welches damit gemischt war, einen Weg erzwungen hatten; undan einigen Stellen fanden sich Spuren, als ob ein Getreidesack, eintodterKörper oder sonst etwas Schweres und Derbes am Bodenhingeschleppt worden sei. In einem Theil des Dickichts befand sichein kleiner Sumpf, dessen Grund sich thonig und weißlich zeigte,wahrscheinlich weil er mit Mergel vermischt war. Kennedy's Kleidzeigte auf dem Rücken Flecken von der nämlichen Farbe.
Guy Mannerlng. !. 8