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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
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wohnt war, andre Waffen bei sich zu fuhren. Die meistenvon Bertraws Dienern erinnerten sich, daß er gewöhnlich ei-nen couteau äe clis88e oder Hirschfänger trug, daß man jedochbeim Leichnam keinen gefunden habe; auch konnten diejenigen,die ihn am Morgen dieses unglücklichen Tages gesehen hatten,nicht bestimmt angeben, ob er jene Waffe geführt habe, oder nicht.

Der Leichnam gewährte keine weiteren Judicien in Bezugauf das Schicksal Kcnnedp's; denn waren auch die Kleider ingroßer Unordnung und die Glieder schrecklich zerschellt, so er-schien doch das eine als die wahrscheinliche, das andre als diegewisse Folge eines solchen Sturzes. Die Hände des Ver-schiedenen waren krampshast zusammengezogen, und voll Rasenund Erde; doch auch dies schien von unentschiedener Bedeu-tung-

Der Sheriff ging nun zu dem Platze über, wo der Leichnamzuerst entdeckt worden war, und ließ diejenigen, die ihn ge-funden hatten, auf Ort und Stelle eine genaue specielle Be-schreibung der Art und Weise geben, wie er dagelegen batte.Ein großes Fclsstück schien den Fall des Opfers von der Klippeoben begleitet zu haben oder ihm gefolgt zu sein. Die Massedesselben war so solid und compakt, daß es gefallen war,ohne sich bedeutend zu zersplittern; dadurch ward der Sheriffin den Stand gesetzt, erst durch Messung das Gewicht zuschätzen und sodann dem äußern Anschn nach zu bestimmen,mit welchem Theile es auf der Klippe festgcseffen haben möge,von welcher cs gestürzt war. Dies ward mit Leichtigkeit vondem rauhen Ansehn des Steines, wo er der Luft ausgesetztgewesen, entdeckt. Sodann erstieg man die Klippe und besich-tigte den Ort. von welchem das Bruchstück hinabgefallen war.Nach dem Ansehn des Felsens schien es offenbar, daß das bloßeGewicht eines einzigen Mannes, der aufdem vorspringende» Theile