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7 (1851) Guy Mannering
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der ihn zum wenigstens nie verletzt hätte, sondern wegen ei-nes Gedankens, der ihm plötzlich beifiel. »Ich bin in einemJrrthum gewesen," sagte er;ich hätte ans alle Fälle aufdas Kind warten sollen." So sagend ergriff er seinen schwer-fälligen Stock und den Hut und eilte hinweg nach dem War-rochholze, und zwar schneller als er jemals vorher oder nach-her gegangen war.

Der Laird blieb einige Zeit zurück, indem er mit der Ladynoch über die Sache stritt. Endlich sah er die Kriegsschaluppewieder erscheinen; aber, ohne sich dem Strande zu nähern,zog fie fich mit Kraft aller Segel westwärts und war baldaus dem Gesichtskreise verschwunden. Das ängstliche und be-sorgte Wesen der Lady war man schon zu gewohnt, als daßihre Befürchtungen bei ihrem Herrn und Gemahl ein Gewichthätten haben sollen; aber als fich nun Bestürzung und Be-sorgniß unter den Dienstleuten zeigte, ward auch er unruhig,und vorzüglich, als man ihn aus dem Zimmer rief und heim-lich die Kunde ertheilte, daß Mr. Kennedy's Pferd allein zurStallthür gekommen sei, und zwar mit umgedrchtcm Sattel,der ihm am Bauche hing und mit zerbrochenem Gebiß; ferner,daß ein Landmann im Vorübergeben gemeldet habe, »an derandern Seite der Spitze von Warroch brenne ein Schmuggler-schiff lichterloh wie ein Ofen, und obwohl er (der Landmann)durch das Holz gekommen sei, habe er doch nichts von Ken-nedy oder dem jungen Laird gehört oder gesehn, blos derSchulmeister Simson laufe draußen umher wie ein Toller,um jene zu suchen."

Alles war nun in Aufruhr zu Ellangowan. Der Laird undseine Dienstleute, Männer und Weiber, eilten zum Holze nachWarroch. Die Pächter und Häusler aus der Nachbarschaft liehenihren Beistand, thcilS aus Theilnahme, theils aus Neugier.