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schloffen, durch welche dieZigeunerknabcn in die Anlagen zu klet-tern pflegten, umVogelnester auszunehmen, durch welche dieAel-testen im Dorfe sich ihren Weg verkürzten und welche die Burschenund Dirnen zu ihren abendlichen Rendezvous benutzten, — undalles dies ohne Jemand zu nahe zu treten, oder erst um Erlaubnißzu fragen. Aber dieseHalcponischen Tage sollten nun cinEnde haben,und eine drohende Inschrift an der einen Seite des Thors ver-kündigte, „Unumgängliche Strafe von Amtswegen" (der Malerhat buchstabirt „unvergängliche" — l'un vsut bien bantre) al-len und jeden, die bei Ueberstcigung dieses Zauns betroffen wür-den. Auf der andern Seite war, der Gleichförmigkeit wegen, einewarnende Drohung angebracht, welche Selbstschüsse und Fußan-geln verhieß, die von so fürchterlicher Gewalt wären, daß sie,wie die Rubrik mit einem bedeutsamen kiotn bene sagte, „selbst einPferdcbein brechen würden, wenn ein Mensch hineingehen sollte "
Trotz dieser Drohungen ritten sechs wohlgewachsene Zigeu-nerknaben und Dirnen auf dem neuen Thore, und flochten Mai-blumensträußchen, die sie offenbar erst in dem verbotenen Bezirkegepflückt hatten. Mit so viel Zorn als er fähig war zu fühlen,oder vielleicht nurzu zeigen, befahl ihnen der Laird herabzusteigen;sie schenkten seinem Gebote keine Aufmerksamkeit; er begann nuneinen nach dem andern herunterzuziehen; sie widerstanden, inso-fern sich jeder kleine sonnverbrannte Bursch so schwer als möglichmachte und dann eben so schnell wieder hinaufkletterte, als er her-abgekommen war.
Der Laird rief nun einen von seiner Dienerschaft zum Bei-stand herbei, einen mürrischen Kerl, der sogleich seine Reitpeitschezur Hand nahm. Wenige Hiebe verjagten den Schwarm; undso begann zuerst der Friedensbruch zwischen dem Hanse Ellango-wan und den Zigeunern von Derncleugh.
Letztere konnten es eine Zeitlang gar nicht glauben, daß der