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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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schloffen, durch welche dieZigeunerknabcn in die Anlagen zu klet-tern pflegten, umVogelnester auszunehmen, durch welche dieAel-testen im Dorfe sich ihren Weg verkürzten und welche die Burschenund Dirnen zu ihren abendlichen Rendezvous benutzten, undalles dies ohne Jemand zu nahe zu treten, oder erst um Erlaubnißzu fragen. Aber dieseHalcponischen Tage sollten nun cinEnde haben,und eine drohende Inschrift an der einen Seite des Thors ver-kündigte,Unumgängliche Strafe von Amtswegen" (der Malerhat buchstabirtunvergängliche" l'un vsut bien bantre) al-len und jeden, die bei Ueberstcigung dieses Zauns betroffen wür-den. Auf der andern Seite war, der Gleichförmigkeit wegen, einewarnende Drohung angebracht, welche Selbstschüsse und Fußan-geln verhieß, die von so fürchterlicher Gewalt wären, daß sie,wie die Rubrik mit einem bedeutsamen kiotn bene sagte,selbst einPferdcbein brechen würden, wenn ein Mensch hineingehen sollte "

Trotz dieser Drohungen ritten sechs wohlgewachsene Zigeu-nerknaben und Dirnen auf dem neuen Thore, und flochten Mai-blumensträußchen, die sie offenbar erst in dem verbotenen Bezirkegepflückt hatten. Mit so viel Zorn als er fähig war zu fühlen,oder vielleicht nurzu zeigen, befahl ihnen der Laird herabzusteigen;sie schenkten seinem Gebote keine Aufmerksamkeit; er begann nuneinen nach dem andern herunterzuziehen; sie widerstanden, inso-fern sich jeder kleine sonnverbrannte Bursch so schwer als möglichmachte und dann eben so schnell wieder hinaufkletterte, als er her-abgekommen war.

Der Laird rief nun einen von seiner Dienerschaft zum Bei-stand herbei, einen mürrischen Kerl, der sogleich seine Reitpeitschezur Hand nahm. Wenige Hiebe verjagten den Schwarm; undso begann zuerst der Friedensbruch zwischen dem Hanse Ellango-wan und den Zigeunern von Derncleugh.

Letztere konnten es eine Zeitlang gar nicht glauben, daß der