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Krähen, die in den alten Eschen ringsumher ihre Nester hatten.Sie hatten so lange daselbst gehaust, daß man sie gewissermaßenals Eigenthümer dieser elenden Obdächer, wo sie wohnten, ansah.Diesen Schutz vergalten sie dem Laird vormals, wie man erzählte,durch Kriegsdienste, und vielleicht noch häufiger durch Einfälle undPlünderungen im Gebiete benachbarter Barone, mit denen derihrige gerade in Fehde war. In neuern Zeiten nahmen diese Diensteeinen friedlichern Charakter an. Die Weiber spannen Handschuhefür die Edclfrau und strickten Stiefelstrümpfe für den Laird, wel-che jährlich zu Weihnacht mit vieler Förmlichkeit überreicht wur-den. Die bejahrten Sibpllen segneten das Brautbett des Lairds,wenn er heirathete, und die Wiege seines neugebornen Erben.Die Männer stellten das zerbrochene Porzellan der Dame herund waren dem Herrn bei Jagdpartien behilflich, nahmen seinenHunden den Wurm und verschnitten seinen jungen Dächsen dieOhren- Die Kinder sammelten Nüsse im Walde, Preißelsbeerenim Gebirg und Schwämme auf den Weiden, um sie als Tributauf den Edelhof zu bringen. Diese freiwilligen Dienstleistungenund die Anerkennung der Abhängigkeit, wurden bei manchen Ge-legenheiten durch Schutz vergolten, bei andern durch Nachsicht,zuweilen auch wohl durch eine Spende verdorbener Lebensmittel,Bier, Branntwein, sobald nämlich die Umstände Beweise einesbesonder» Edelmuths erforderten; und diese gegenseitige Erzei-gung von Liebesdiensten, welche seit mindestens zwei Jahrhunder-ten statt fand, machte die Bewohner von Derncleugh zu einer ArtprivilegirterInsassen aufEllangowans Gebiete. „Die Schelme,"waren des Lairds „vorzüglich gute Freunde;" und er würde esfür eine Hintansetzung gehalten haben, wenn sein Ansehen sie nichtzuweilen gegen die Landesgesetze und die Ortsobrigkeit zu schützenvermocht hätte. Doch löste sich dieser freundliche Verein bald auf.
Die Gemeinde von Derncleugh, die sich um keine andernSchufte
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