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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
75
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betreffend einem Friedensrichter." Ohne Zweifel wird diesergelehrte Gentleman, wenn er die Anweisung erhalten hat,mit gutem Erfolg das Schwarze weiß und das Weiße schwarzgemacht haben. Mr- Bertram war in der englischen Gram-matik nicht so ganz fremd, wie sein würdiger Vorgänger,aber gewiß konnte jener Friedensrichter mit seinerWeißung"nicht unvorsichtiger gewirthschaftet haben.

Er betrachtete im vollen Ernst das ihm anvertraute Amtals ein Zeichen der persönlichen Gunst seines Fürsten, indemrr vergaß, daß er früher die Entbehrung eines solchen Vor-rechts, welches bei denen von seinem Range so gewöhnlichwar, für ein Werk bloßer Kabale gehalten hatte. Er befahlseinem treuen Gehilfen, Abel Simson, die AmtSertheilunglaut vorzulesen, und bei den ersten Worten,Es hat dem Kö-nig gefallen, zu verordnen," rief ergefallen!" und dabeigab er sich dem Gefühle eines dankbaren Entzückens hin.Der edle Herr! sicherlich kann es ihm nicht mehr gefallen,als mir selber."

Daher ließ er, weil er seine Dankbarkeit nicht auf bloßeGefühle oder leere Worte beschränken wollte, dem neuen Amts-eiser vollen Lauf, und bemühte sich die Anerkennung der ihmerwiesenen Ehre durch eine unermüdliche Thätigkeit in seinenAmtsgeschäften an den Tag zu legen. Man sagt, neue Be-sen kehren gut, und ich selbst kann bezeugen, daß bei der An-kunft eines neuen Dienstmädchens die alten, eingewohntenHausspinnen, die während der friedlichen Herrschaft der Vor-gängerin die untern Fächer meiner Bücherbrete (hauptsächlichangefüllt mit juristischen und theologischen Sachen,) überspon-nen hatten, sich eilig vor den plötzlichen Einfällen der neuenMiethstruppen zurückzichen. Ebenso begann der Laird vonEllangowan unbarmherzig seine Verbesserungen auf Kosten