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7 (1851) Guy Mannering
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waren; nachdem so manche Klubs einen Staatsmann hattenleben lassen, während andere riefen: nieder mit ihm! nachdemReitens und Rennens und PostfahrenS, nachdem des Sendensvon Adressen und Gegenadressen, des Anerbietens von Blutund Vermögen genug vorgekommen war, da endlich fiel der Streichwirklich; die gegenwärtige Regierung ward aufgelöst und dasParlament, wie sich von selber versteht, ebenfalls aufgelöst.

Sir Thomas Kittlecourt, gleich andern Parlamentsmit-gliedern in derselben Lage, begab sich eiligst nach seiner Graf-schaft, fand aber nur eine gleichgiltige Aufnahme. Er galtfür einen Anhänger der alten Regierung, und die Freundeder neuen hatten sich bereits einen tüchtigern Stellvertreterin der Person des John Featherhead ESq. erlesen, der diebesten Hunde und Renner in der ganzen Grafschaft hielt.Unter andern, die sich zur Fahne des Aufruhrs schaarten, war

auch Gilbert Glossin, Schreiber in-, Geschäftsführer des

Laird von Ellangowan- Dieser würdige Gentleman hatte ent-weder in irgend einer Sache eine abschlägige Antwort vomalten Parlamentsmitgliede erhalten, oder er hatte, was eben-so wahrscheinlich ist, alles erhalten, worauf er nur den ent-ferntesten Anspruch machen konnte, und hatte nun nur nochauf einer andern Seite neuen Vortheil zu erwarten. Mr.Glossin besaß schon eine Stimme, die auf Ellangowans Be-fitzthum ruhte; und nun war er entschlossen, daß sein Patronauch eine haben solle, da er keinen Zweifel hatte, auf wessenSeite sich Mr. Bertram in diesem Streite schlagen würde.Leicht wußte er Ellangowan zu überreden, daß es sein An-sehn sehr heben werde, wenn er an der Spitze einer möglichststarken Partei hierbei aufträte; so begab er sich unmittelbaran's Werk, indem er sich, auf die, jedem schottischen Anwaltbekannte Weise, dadurch Stimmen verschaffte, daß er die Ober-