Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
62
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Wirklich, Sir, ich bin nur ein Reisender, und weiß fürden Augenblick von alle dem keinen Gebrauch zu machen."

Nun gut, Sir, guten Morgen, wir haben Geschäfteoder wollt Ihr mit an Bord gehen und einen Schnaps neh-men? auch eine Büchse Theo könnt Ihr erhalten Dirk Hat-teraick weiß wohl höflich zu sein."

ES war ein solches Gemisch von Unverschämtheit, Kühn-heit und argwöhnischer Furcht in diesem Manne, welches einenunaussprechlich widerlichen Eindruck hervorbrachte. Seine Ma-nieren waren ganz die eines Schurken, der sich des Verdachtes,den sein Charakter erwecken muß, bewußt ist, und der sich gleich-wohl bemüht, denselben durch die Affectation einer harmlosenund kühnen Vertraulichkeit zu bannen. Mannering lehnte diegebotenen Artigkeiten kurz ab; und nach einem rauhenGutenMorgen," zog sich Hatteraik mit der Zigeunerin nach jenemTheile der Ruinen zurück, wo er zuerst erschienen war. Einschmaler Fußsteig ging von dort aus zum Gestade hinab, ur-sprünglich wahrscheinlich zur Bequemlichkeit der Garnison wäh-rend einer Belagerung angelegt. Auf dieser Steige begabsich das Paar, welches ebenso liebenswürdig durch sein Aeuße-res, als durch sein Gewerbe war, nach dem Strande hinunter.Der sogenannte Capitain bestieg ein kleines Boot, mit welchemzwei Leute dort auf ihn gewartet zu baden schienen, die Zi-geunerin aber blieb am Sirande, indem sie recitrte oder sangund zugleich heftig gestikulirte.