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MerrilieS zu belauschen, ganz aussah wie Jemand, der sich zuverbergen strebt, indem er zur Hälfte von dem Pfeiler, hinterwelchem er stand, verdeckt war. Der Hauptmann, denn sonannte er sich, schwieg plötzlich betroffen und fuhr mit derRechten in seinen Busen zwischen Rock und Weste, als wolleer eine Waffe hervorziehen. »Ei, Brüderchen, Ihr scheint mirhier auf der Lauer zu stehen, he?"
Ehe Mannering, etwas betroffen durch des Mannes Ge-berde und unverschämte Sprache, noch eine Antwort gab, tauchtedie Zigeunerin aus ihrem Gewölbe hervor und trat zu demFremden. Er befragte sie mit gedämpfter Stimme, indem erauf Manncring blickte: »Ein Schuft von Aufpasser, he?"
Sie antwortete in dem nämlichen leisen Tone, indem siesich der Sprache ihres Stammes bediente: „Redet nicht so un-höflich, das ist ein Herr aus dem Hause unten."
Des Mannes umwölktes Gesicht klärte sich auf. „Einenguten Morgen für Euch, Sir; ich höre, Ihr seid ein Gast mei-nes Freundes Mr- Bertram — ich bitte um Verzeihung, aberich hielt Euch für einen andern."
Mannering antwortete: „Und Ihr, Sir, seid der Herr je-nes Fahrzeugs in der Bucht, wie ich vermuthe?"
„Ja wohl, Sir; ich bin Capitain Dirk Hatteraick von derJungfrau Hagenslaapen, wohlbekannt an dieser Küste; ich schämemich weder meines Namens noch meines Schiffes, — nein,auch ebenso wenig meiner Ladung."
„Jchdarfwohlsagen, Jhrhabt auch keinenGrunddazu,Sir."
„Tausend Donner — nein; ich mache schöne Handelsge-schäfte — frisch geladen dort bei Douglas auf der Insel Man —feinen Cognak — ächten Heysan und Souchong — Niederlän-der Spitzen, wenn ihr dergleichen braucht — herrlichen Cog-nak. — Wir brachten letzte Nacht hundert Fässer an's Land."