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7 (1851) Guy Mannering
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perei hieß, jetzt aber Mystifikation genannt wird, den bestmög-lichsten Gegenstand des Witzes an dem arglosen Kandidatenhatte. In der That, nie lachte er, oder stimmte in das Ge-lächter ein, welches seine eigne Einfalt erregte ja, mansagt, er habe nur ein einzigesmal in seinem ganzen Leben ge-lacht, und bei dieser denkwürdigen Gelegenheit kam seine Mithinzur Unzeit nieder, theils vor Erstaunen über das Ereigniß ani sich, und theils aus Schreck über die häßlichen Grimassen,

j welche dies ungewöhnliche Gelächter begleiteten. Die einzige

Wirkung, welche die Entdeckung solcher Neckereien auf seineernste Persönlichkeit hervorbrachten, war ein nothgedrungenerAusruf, wie: «wunderbar!" oder:sehr witzig!" den er stetslangsam aussprach, ohne daß sich ein Muskel seines Gesichtsdabei bewegte.

j Bei gegenwärtiger Gelegenheit heftete er sein Auge starr

j und geisterhaft auf den jungen Astrologen und schien noch in

) Zweifel, ob er dessen Antwort richtig verstanden habe.

! «Ich fürchte, mein Herr," sagte Mannering, sich an ihn

) wendend,Ihr seid eine von jenen unglücklichen Personen,

: welche, da ihr Auge zu trübe ist, um die Stcrnsphären zu

^ durchdringen und darin die Beschlüsse des Himmels aus der

i Ferne zu erkennen, ihr Herz aus Borurtheil und Jrrthum

' jeder Ueberzeugung verschlossen haben."

'Allerdings," sagte Simson,bin ich mit Sir Isaak New-

! ton, weiland Mönzmeister seiner Majestät, der Meinung, daßdie (vorgebliche) Wissenschaft der Astrologie in jeder Hinsichtl eitel, frivol und unbefriedigend ist." Und hier schwieg daS- Orakel seines Kinnbackens.

!Wirklich," fuhr der Reisende fort,ich bin bekümmert,

einen so gelehrten und würdigen Herrn von solcher Verblen-dung und Täuschung befangen zu sehn. Wollen Sie den kur-

j