Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
Seite
43
Einzelbild herunterladen
 

43

Klee, JvhanniSkrnut und DillHindern, was die Hexe will;

Jedem Heil, der fasten magStreng auf St, Andreastag,

Hcilge Mutter und Kind.

St. Colme und die Kah,

St. Michael und sein Speer dazuHalten das HauS vor'm Teufel in Ruh."

Diesen Spruch sang sie nach einer wilden Weise mit hoherund gellender Stimme, und nachdem sie drei Sprünge mitsolcher Kraft und Behendigkeit gcthan hatte, daß sic dabei fastdie Decke des Zimmers berührte, sagte sie: »Und nun, Laird,werdet Ihr mir wohl ein Glas Branntwein bringen lassen?"

Das sollst du haben, Meg setz' dich dort an die Thür,und erzähl' uns, was du Neues auf dem Jahrmarkt zu Drums-hourloch gehört hast."

Wirklich, Laird, Ihr und Eures gleichen sollte da gewesensein; denn hübschere Dirnen gab's da die Menge, aber Nie-mand, der ihnen Handgeld geben mochte,"

Wohl, Meg, und wie viel Zigeunerinnen find gefangengesetzt worden?"

Nur drei, Laird, denn mehr waren nicht beim Jahrmarkt,außer mir; aber ich gab bei Zeiten Fersengeld, denn mildemGerichtsvolk ist nicht gut auskommen. Nun hat auch Dunbogden Red Rotten und John Joung aus seinem Gebiete gewie-sen die Pest über ihn! er ist kein Edelmann, kein Tropfenedles Blut in ihm; was schadet's ihm, wenn zwei arme Men-schen Obdach in seinem weiten Hause haben oder ein StückHolz nehmen, um ihr armes Rebhuhn dabei zu kochen? Doch,sei es immerhin so wir werdcn's erleben, daß ihm einmalfrüh vor Tagesanbruch der rothe Hahn um's Dach fliegt-"