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und bald hatte er Schüler in Menge, aber sehr geringe Einnahme,Erlehrte die Söhne der Pächter für soviel, als ihnen zu gebenbeliebte, und die Armen für nichts; und zur Schande der erster»sei cs gesagt, daß der Lohn des Lehrers nie dem eines geschicktenAckermanns gleichkam. Er schrieb indeß eine gute Hand und ver-mehrte seine geringe Einnahme ein wenig dadurch, daß er Rech-nungen copirie und Briefe für Ellangowan schrieb. Nach und nachgewöhnte sich der Laird, welcher der größern Gesellschaft sehr ent-fremdet war, ganz besonders an die des Abel Simson. Von Un-terhaltung war allerdings nicht die Rede, aber der„Dominie" warein guter Zuhörer und wußte das Feuer geschickt anzuschüren. Erversuchte sich sogar im Lichterputzen, aber nicht mit Erfolg, undverließ diesen Ehrenposten der Höflichkeit, nachdem er das Zimmerzweimal in totale Finsterniß versetzt hatte. So waren seine Artig-keiten darauf beschränkt, daß er sein Bierglas genau im nämlichenAugenblick mit dem Laird ergriff und am Schluffe der langen undweitschweifigen Erzählungen Ellangowans ein dumpfes Beifalls-gemurmcl hören ließ.
Bei einer solchen Gelegenheit war cs, wo er Mannering zumerstenmal seine lange, hagere, linkische und knochige Figur zeigte,gekleidet in einen abgetragnen schwarzen Rock, während ein bun-tes, nicht allzu reinliches Halstuch seinen sehnigen, dürren Halsumfing. Außerdem trug er graue Beinkleider, dunkelblaueStrümpfe, benagelte Schuhe und kleine kupferne Schnallen.
So stellten wir in derKürze das Leben und die Umstände derbeiden Personen dar, in deren Gesellschaft sich Mannering nun be-haglich fand.