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„O, wenn ihr mir wieder mit rechts und links kommt,so bin ich verloren! — Ist Niemand da, der mich zu jenemHofe führen könnte? ich will ihn gut bezahlen."
Das Wort bezahlen wirkte wie ein Zauberspruch. „Hans,du Schlingel," rief die Stimme drinnen, „liegst Du da undschnarchst, und ein junger Gentleman sucht den Weg nach demHofe? Steh'auf, fauler Hans und weis'ihm den Weg durchden Moor.— Er soll euch den Weg zeigen, Sir, und ihr werdetganz sicher guten Empfang finden, denn sie weisen nie Jemandvon der Thür. Und ihr werdet, denk' ich, just zur rechten Zeitkommen, denn des Lairds Diener — das heißt nicht gerade derKammerdiener, aber der Reitknecht oder so etwas — der rittheut Abend, um die Wehmutter zu holen, und er hielt nur an,und trank zwei Krüge Dünnbier leer, um uns zu erzählen, daßdie gnäd'ge Frau der Niederkunft gewärtig wäre."
„Vielleicht," sagte Mannering, „dürfte ihnen zu solcherZeit die Ankunft eines Fremden lästig fallen."
„Ei, darum seid nur nicht besorgt; ihr Haus ist weit zurGnüge, und Kindtaufzeit ist lustige Zeit "
Währenddem hatte Hans seinen Weg durch all die Jrrgängeeines zerrissenen Kittels und eines noch zerriffenern Paars Ho-sen gefunden, und sprang hervor, ein großer weißköpfiger, bar-füßiger, stämmiger Junge von zwölf Jahren, wie er nun beimSchimmer eines Binsenlichtes erschien, welches seine halbnackteMutter auf eine solche Weise hielt, daß fie den Fremden betrach-ten konnte, ohne sich selbst dem Auge desselben allzusehr darzu-stellen. Hans bewegte sich vom Ende des Hauses westwärts,Mannerings Pferd am Zaum führend, welches er mit Geschickauf dem kleinen Pfade hinleitete, der sich längs dem schrecklichenMoorgrunde hinzog, dessen Nähe sich dem Fremden durch mehrals einen Sinn kundthat- Der Führer zerrte sodann den müden