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einander, noch genau in der Nachricht, welche sie gaben- An-fangs war Kippletriugan „einen Katzensprung" entfernt; so-dann ward der Katzensprung genauer bescdrieben als „etwa an-derthalb Stunden," dann verminderten sich die anderthalb Stun-den in „ein halb Stündchen," dann erweiterte sich dies wieder in„zwei Stunden und was darüber;" und endlich ward GuyMannering von einer weiblichen Stimme, nachdem sie ein schrei-endes Kind, welches die Sprecherin auf dem Arme trug, be-ruhigt hatte, die Versicherung gegeben, „es sei noch eine derbe,mühselige Strecke bis Kippletriugan und für Fußgänger ein be-schwerlicher Weg." Der arme Klepper, den Mannering ritt,war wahrscheinlich ganz der Meinung des Weibes in Bezug aufden schlechten Weg; denn er begann sehr träge zu gehn, beant-wortete jede Anwendung des Sporns mit einem Seufzer undstolperte über jeden Stein, der in seinem Wege lag, und eswaren ihrer nicht wenige.
Mannering ward nun ungeduldig. Das Erscheinen einigerschimmernden Lichter flößte ihm die trügerische Hoffnung ein,daß das Ziel seiner Reise nahe sei; als er jedoch näher kam,schwand seine Täuschung, indem er fand, daß der Lichtschimmeraus einem jener Landhöfe kam, welche hier und da die Ober-fläche des ausgedehnten Moorlandes schmückten. Um seine Ver-wirrung vollständig zu machen, kam er endlich an eine Stelle,wo sich die Straße in zwei theilte- Wäre es hell genug gewe-sen, um die Reste eines Wegweisers, der dort stand zu Rathezu ziehn, so würde dies doch wenig geholfen haben, da, nachder guten Gewohnheit Nordenglands, die Inschrift kurz nachder Errichtung ausgelöscht worden war. Unser Abenteurer warddaher, gleich einem irrenden Ritter der Vorzeit, genöthigt, derKlugheit seines Noffes zu vertrauen, welches ohne Zögern denPfad zur Linken wählte, und mit etwas lebhafterem Schritt