Druckschrift 
7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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hier und da ein Stück Kornfeld trug, welches selbst in dieserJahreszeit noch grün war, und zuweilen auch eine Hütte oderein Gehöft, beschattet von einigen Weiden, und umgeben vongroßen Fliederbüschen. Diese inselartigen Wohnungen standenmit einander durch geschlängelte Pfade, die durch das Moor-land gingen, in Verbindung, welche blos für die Eingebyr-nen gangbar waren- Die Landstraße war indeß in ziemlichgutem Stande und sicher, so daß die Aussicht, von der Nachtüberfallen zu werden, nicht von wirklicher Gefahr begleitetschien. Doch ist es immer unbehaglich, allein und im Dun-keln durch eine unbekannte Gegend zu reisen, und es gibt we-nig Gelegenheiten des gewöhnlichen Lebens, wobei die Ein-bildungskraft sich so erhitzt, wie es in einer Lage gleich derMannerings der Fall war.

Als das Licht schwächer und schwächer ward und der Moor-boden schwärzer und schwärzer erschien, befragte unser Reisenderjeden begegnenden Wandrer genauer, wie weit er noch bis zumDorfe Kippletringan habe, wo er die Nacht zuzubringen gedachte.Seine Fragen wurden gewöhnlich durch eine Gegenfrage beant-wortet in Bezug auf den Ort, woher er kam. So lange dasTageslicht noch hinreichend war, um die Kleidung und den An-stand eines Gentleman erkennen zu lassen, wurden jene Gegen-fragen gewöhnlich in Form einer Voraussetzung gestellt, z. B. rBei der alten Abtei von Heiligkreuz ist der Herr gewesen? dakommen immer viel englische Gentlemen, um das Ding zu sehn." Oder,Der gnädige Herr kommt gewiß von Pouderloupats-haus?" Als aber nur noch die Stimme des Fragenden erkenn-bar war, so lautete die Antwort gewöhnlich:Woher kommtihr noch so spät in der Nacht, wie's jetzt ist?" oder,ihr seid ge-wiß nicht hier zu Hause, Freund?" Die Antworten, wenn sie er-langt wurden, waren aber weder sehr übereinstimmend unter