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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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weitere Hilfe leisten? Glauben Sie, ich werde nicht undank-bar sein."

Ich fordere und verdiene keinen Dank für eine gute Hand-lung," sagte der Fremde,am wenigsten dafür, daß ich allesthue, was in meiner Macht liegt, um das unschuldige Kind voreinem schrecklichen Schicksal zu bewahren, welches in letzter Nachtunter einer eigenthümlichen Planetenconjunction zur Welt kam-HicristmeineAdrefse; Sie können mir vonZeitlzuZeit schreiben,welcheFortschritte derKnabe in religiöser Erkenntniß macht. Wenner nach meinem Rathe erzogen ist, so halte ich für das beste, daß erin mein Haus kommt zu der Zeit, wo die verhängntßvolle und ent-scheidende Periode herankommt, das heißt, bevor er sein ein undzwanzigstes Jahr, erreicht hat. Senden Sie ihn mir sodann, wieich es wünsche, so hoffe ich in Demuth, daß Gott den Seinenschützen wird, wie hart auch die Prüfung sein mag, welcher seinGeschick ihn unterwirft." Hierauf übergab er seinem Wirthe dieAdresse, welche einen Landsitz in der Nähe einer Poststadt dessüdlichen Englands nannte, und sagte ihm ein herzliches Lebewohl.

Der geheimnißvolle Fremde schied, aber seine Worte hattensich der Seele des besorgten Vaters eingeprägt. Er verlor seineGattin, als der Knabe noch Kind war. Diesen Unfall hatte, glaub'ich, der Astrolog vorhergesagt; und so wurde das Vertrauen,welches er, gleich den meisten Menschen jener Zeit, der Wissen-schaft bereitwillig geschenkt hatte, nur noch mehr befestigt. Da-her ward die äußerste Sorgfalt darauf verwendet, den stren-gen nnd fast ascetischen Erziehungsplan auszuführen, den derweise Mann angegeben. Einem Lehrer von den strengstenGrundsätzen ward des Jünglings Erziehung anvertraut; erward umgeben von Dienstleuten, deren Rechtlichkeit erprobtwar, und daneben überwachte und beaufsichtigte ihn der be-sorgte Vater selbst auf's Genaueste.