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die Krisis seines Schicksals sein. In welcher Gestalt oder aufwelche besondere Veranlassung ihn jene Prüfung treffen wird,dies kann meine Kunst nicht entdecken "
„Ihre Wissenschaft kann uns also gegen das angcdrohte *
Nebel kein Schutzmittel gewähren?" sagte der besorgte Vater.
„Bitt' um Verzeihung," antwortete der Fremde, „sie kannes. Der Einfluß der Constellationen ist mächtig; aber Er, der dieHimmel schuf, ist mächtiger als alle, wenn seine Hilfe angerufcnwird aufrichtig und wahrhaftig. Sie sollten diesen Knaben demunmittelbaren Dienste seines Schöpfers widmen, mit derselbenSinnesreinheit,mit welcherSamuel vonseinen Eltern dem Dienstedes Herrn im Tempel geweiht ward. Sie müssen ihn als ein We-sen betrachten, das von der übrigen Welt geschieden ist. In derKindheit und im Knabenalter müssen Sie ihn nur von FrommenundTugendhasten umgeben sein lassen, und ihn mit der äußerstenSorgfalt behüten, daß er nichts Verbrecherisches hört und sieht,weder in Wort, noch That. Er muß auf das Strengste nach reli-giösen und sittlichen Grundsätzen erzogen werden. Halten Sie ihnferne von der Welt, damit er.nicht an ihren Thorheiten oder garan ihren Lastern Theil nehmen lernt. Kurz, bewahren Sie ihn soviel als möglich vor aller Sünde, insoweit dieselbe nicht Adamsgefallenem Geschlecht an sich schon zum großen Theil eigen ist. Mitder Annäherungseines ein und zwanzigsten Geburtstages tritt dieKrisis seines Schicksals ein. Wenn er sie überlebt, wird er glück-selig auf Erden sein, und ein Erwählter unter denen, die für denHimmel erlesen. Sollte es sich jedoch anders gestalten" — derAstrolog hielt inne und seufzte tief.
„Sir," erwiderte der Vater, noch mehr beunruhigt alsvorher, „Ihre Worte sind so mild, ihr Rath so ernstlich, daß ichIhren Vorschriften die genaueste Aufmerksamkeit widmen will;aber können Sie mir nicht in dieser höchst wichtigen Sache