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7 (1851) Guy Mannering
Entstehung
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lichen Einfluß zu berechnen; endlich veranlaßte ihn das Resul-tat seiner Beobachtungen, den Vater zu rufen und diesen aus'sFeierlichste zu beschwören, er möchte durch die Hilfeleistendendie Geburt, wenn es irgend möglich, verzögern lassen und war'es auch nur um fünf Minuten. Die Antwort erklärte diesfür unmöglich, und fast im nämlichen Augenblicke, als diesberichtet ward, wurde auch der Vater und sein Gast mit derGeburt eines Knaben bekannt gemacht.

Der Astrolog fand sich am Morgen bei der Gesellschaft ein,die zum Frühstück beisammen war, und seine Blicke waren soernst und unheilverkündend, daß sie die Furcht des Vaters regemachten, welcher bisher höchst erfreut darüber gewesen war,einen Erben für sein altes Stammgut zu haben, welches außer-dem auf einen Nebenzweig der Familie übergehen mußte-Eilig zog er den Fremden in ein Nebenzimmer.

Ihre Blicke lassen mich fürchten," sagte der Vater',daßSie schlimme Zeitung in Bezug auf meinen kleinen Ankömm-ling zu berichten haben; vielleicht will Gott sein Geschenkwieder zurückfordern, ehe der Knabe zum Manne gereift ist,oder vielleicht ist in des Schicksals Rathe beschlossen, daß erder Zärtlichkeit unwerth sein soll, die wir natürlich unsermjungen Sprößling widmen werden."

Weder das Eine, noch das Andre," antwortete der Fremde;trügt mich nicht mein Urtheil sehr, so wird das Kind die Jahreder Unmündigkeit überleben, und an Charakter und Gemüth sichso erweisen, wie es seine Eltern nur wünschen können. Aber beiall den glücklichen Verheißungen, die sein Horoskop gibt, ist dochein schlimmer Einfluß stark vorwaltend, welcher ihn einer unver-hofften und unglücklichen Prüfung zu unterwerfen droht, undzwar zu der Zeit, wo er das ein und zwanzigste Jahr seines Alterserreicht; diese Periode wird, wie die Constellationen verkündigen,

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