Druckschrift 
10 (1851)
Entstehung
Seite
233
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nie anbet« , al« Hantchen nannte, aboftirte bet .gerr Sfarrct ganjunrermerft ben 9tamen aucf). Unb weit e« ber Sßfarrer t(;at, er«laubtc jtdj ber gett Verwalter ©äblein aucf), bod) niein ©egenWart ber grau Dberjleuerräthin, fonbern nur, trenn et«on i[)t fiiradj. Slu« ähnlichem ©runb gewöhnten ficf; auch .Knechteunb SKägbe ju Stiebet «gahten, unb af(e ©auern in Dber«

gahren an ben Staaten, fo baß bie grau Ober|teuerrätf;in julefctSlllerWelt« Häutchen Warb.

3n ber Hfjat »erbiente fte biefcn Stauten, beim fte trat mutter»ließe greunbin, Statljgeberin unb gilfe Silier, bie in ihren SBirfungs«frei« fantett; War bie Bejte, Woljtthättgjte grau; hatte St ach ficht mitSebetinatm« Schwächen, trenn man nur aitcf) ihre Schwächen ehrte.@o iiberfaf; (ie gern bie ©onberbarfeiten ihre« geifilicßen ©ruber«,trelcfje er in ber 3erflreuung beging; hatte nicht« gegen ben Stuf»tuanb rru .Klugheit be« gerrn Verwalter« ©äblein, ber, mit ein©anbförncßeit au« beut 3Beg 51t räumen, immer gebet unb 22iti«ben antuenben trofite; nicht« gegen ©uöchcti« Stairetät, bie oft inbitterliche Verlegenheiten fc^te: trenn man nur bie beliebte Staat«»,SBirthfcijaft««, Stang« unb gait«otbmmg in allen i£t)ei£cn beobachtete.

®enn auf Dehnung hielt Hantcßen. Sille« hatte feine 3eit, fei«nen Dtt, feinen Stang, feinen gebi'threnben Stauten. 3n ben 3im«ment, auf ben SDtöbeln bitrfte fein ©täublein liegen ; in ber jtiidjemußte Sille« bie 3ierlid;feit eine« Vottboit« haben; Stubenfliegenmürben mit unerbittlicher gaitäßoltjei, trie ©aunet, auf Sehen unbHob «erfolgt; fottjige« Vielter galt al« allgemeine Sanbßlage;Vtorgen«, SStittag« mib Slbenbgriiße Waren im Stitual nach 3cber«mann« ©tanb rorgefchtiebeu; eben fo bie Slrt bet jtnire unb Ser«beugungen, bie gelegentlich $u machen Waren. Hänichen orbneteim gauä« unb Sanbirirtfjfcf;aft3luefen Sille« felbft. ©ie War bie.Königin rcn Stiebet« gaßren. ©ie härte Sebermann« Statt;, nach«l;cr tfjat jcber mit ehrerbietigem ©ehorfam, wa« fic 511 befd;Iießen