»ass ir toerbctt gcltüfi mit cinanbcr recht gli'tcflich feilt!" fagtcgräulcin Sottifc 51 t ihrer Santc am Slbcttb »or bcr Hochjcit, unbihre Sangen güteten rötfjcv ttitb ihre Slttgcn ftrahltcn »cm inncrttßntjücfcn. Stau tarnt ioohl benfctt, trenn eine 93raut fagtSir,Iren ftc tu bcr Seit bannt meine.
„3dj jivciffe nicht baratt, liebe Sottifc," crlricberte bie Saute:„fovgct nur, bajj xf>v mit cinanbcr gli'tcflich bleibet."
„£>, mcv tonnte jtoeifelit, bafi nür’S bleiben! Sei; feinte mich-Unb bin ich noch nicht gut: meine Siebe jtt ihm Uütb mich bcjfetmachen. Unb fo lange nur uns lieben, föntten mir nicht ltnglüefsItd) fein. Uttferc Siebe toirb nie altern."
„Sich," fcufjtc btc Saute, „btt ftmchfi 'nie ein ©tübchcn «annennjehn Sahrctt aut Sage »or bcr ^ochjcit, im Dtaufche erfüllterSBünfche, im ©aitfchc fct)öncr Hoffnungen unb Stimmigen. Siebes■Sitib, bettfc au mich, auch bas Hcrj loirb alt. (Es fommett Sage,ba bcr 3aubcr bcr ©iitnc crftivBt. Unb ift baS Slcnblrcrt »er?flogen, bamt erft loivb offenbar, ob mir luahrhaft licbcnSlriirbigftttb. Scitn bie ©etoohnljcit bas -SJteijcnbfic alltäglich macht, trennbtc ittgenblichc gtifchc jnfantmcmrclft, trenn jttitt Sicht ftch ittthäuslichen Scbctt immer mehr ©chatten gefeilt: bann, Sottife, ttttbfrüher nicht, fatttt baS fficib erft »out ©tarnte fageit, er fei ItebettS;ntürbig; bann erft bcr COiantt »ontSSeibc: es blültc in un»ergäitg=