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Bd 1 - 4 1 - 18 (1826)
Entstehung
Seite
72
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72 Arbeiten des Tischlers.

verschiedene Löcher gebohrt, in welche die Zwinge zur Befestigung der zu bearbeitendenHölzer zu stehen kommt. Die Füße des Werktisches sind von festem Eichenholz, 6" breit,

3 bis 4" dick, und die vorderen erhalten drei durchbohrte Löcher, in welche die Fußzwingcnangebracht werden. Unterhalb erhalten diese Füße Niegel, auf welche ein Boden von Bretternzu liegen kommt. Zur Aufbewahrung der kleinen Werkzeuge wird am Ende des Werktischesein besonderes Fach angebracht. Die Höhe des Werktisches ist gewöhnlich 2' Fuß. Die andiesen Tisch zu befestigenden Zwingen sind von Eisen, haben eine Länge von 18 bis 20 Zoll,eine Dicke von 1 bis 14 Zoll, und die Krümmung ihrer Zacken beträgt 9 bis 10 Zoll.

Der Preis eines solchen Werktisches ist verschieden und hängt von der Wahl desHolzes ab. Im völlig fertigen Zustande, mit Einschluß des Holzes und der übrigenStücke, kann man den lUFuß, an der Oberlage gemessen, annchmen:von Kiencnholz, zu ... Nthlr. 15 sgr.

von Eichenholz, zu . . . - 20 -

von Büchcnholz, zu ... 1 - 5 -

2) Die Brett ge. Sie besteht aus einem hölzernen Rahmen und aus einem Blatteoder Eisen längs der Mitte dieses Rahmen. Die Länge ist 3 bis 44 Fuß, die Breite 2 Fuß.Das Blatt hat eine Breite von 3 bis 44 Zoll und eine Stärke von 14 Linien ans der Seitedes Gezähns, und von 1 Linie ans der andern Seite. Die Zähne haben eine Länge von

4 Linien und müssen zur Oeffnung einen Winkel von 60 Grad erhalten. Die Zähne derSägen zum Schneiden und Zurichten müssen schiefer als die Zähne bei anderen Sägen seyn;doch darf dies nicht mehr als den dritten Thcil ihrer Länge betragen. Diese Stellung derZähne erhält man durch ein Werkzeug, welches der Schlüssel genannt wird, und das aus einemStück Eisen von 1 oder 14 Linien Dicke besteht, in welches mehrere Einschnitte von 3 bis4 Linien Tiefe und von verschiedener Dicke gemacht sind, womit man die Zähne der Sägenfaßt, um sie abwechselnd links und rechts schief zu richten.

Den Preis einer solchen Säge, wenn sie ohne Ungleichheit ist, kann man zu 5 bis6 Nthlr. annchmen.

3) Die Säge zum Zu richten des Holzes. Diese besteht, wie die gewöhnlichen, aus zweiArmen, einem Querholz, einem Blatte oder Eisen, einer Schnur und aus einem Knebel. DieHöhe beträgt 24 Fuß; ihr Eisen muß ein wenig dick, ihre Zähne müssen 3 Linien breit undso schief wie möglich seyn; auch muß sic viel Bahn haben, damit sie leicht in alle Arten vonHolz greift. Die Gestelle oder Einfassungen der Sägen müssen sehr leicht seyn, und dieQ.uerstücke von Tannenholz, die Arme von Eichenholz angcscrtigt werden. Die Schnur,welche zum Spannen der Säge dient, muß eine vcrhälnißmäßige Stärke zu der Größe derSäge haben und wenigstens 3 bis 4 Mal um die Säge herumgehen, über welche sic so fest,wie möglich, gespannt wird. Das Gestelle der großen Sorte kann man zu 1 Nthlr., derkleinen Sorte zu 15 sgr., das Blatt der großen Corte zu 1 Nthlr. bis'1 Nthlr. 10 sgr.,der kleinen Corte zu 20 sgr. annchmen.

4) Die Presse. Cie besieht aus einem Stück Hol; von 4 bis 5 Zoll Breite und2 Zoll Dicke, und wird an den Vorderfuß des Werktisches angebracht. In der Mitte