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Mancher Große Scepter und TiareBrüdern gern zum Bundesopfer bringt;
Fällt sie hin, die trügerische Hülle,
Der, geblendet, sich nur Sklaven fren'n.Tugend! Weisheit! thronend in der Stille,Hört den Schwur, mich ewig euch zu welh'n.
Thränen sind die Ernte dieser Zeiten,Flammen, Blut, der morsche Bettelstab;Mütter seufzen, Väter, Söhne streiten,Millionen schlingt die Gruft hinab;
Doch noch stehet dieser Tempel offen.
Friede dir und unserem Verein!
Würde selbst ein Feind bei»nnS getroffen,Trann! er müßte Aller Bruder sein.
Zwar auch hier entfällt dem Ang' die Zähre;Aber als Triumph der Menschlichkeit.
So erglänzt im sanften Thau die Aehrc,Froh zum Kranz am Friedensfest geweiht.Schlingt mich ein in eure Demantskette,Brüder, die der Wcltenmeister wand.
Halten soll sie noch am Sterbebette,
Halten noch im höher» Vaterland.
Hand in Hand! und enger schließt die Kette!Kreuzt den blanken Stahl zum Himmelszelt!Wo an hell'ger, nie entweihter StätteUnser Meister seinen Hammer hält.
Laßt von ihm uns, Lehrer, Schüler lernen!Wann er winkt, muß hoch der Tempel stehn.Mnth und Liebe! über goldncn SternenWerden wir den Bau vollendet sehn.