Druckschrift 
15 (1853)
Entstehung
Seite
289
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Mag hinfort mein Pfad an Blumenbäche»,

Mag er rauh durch Dorn und Klippe gehn!Mag mein Aug' im Jngendglanze brechen!

Mag cs später Enkel Thaten sch»!

Eines ist, mir Glücklichen, gefunden

Dank und Freude füllt mein ahnend Her;!

Brudcrtrcue, die in frohen Stunden

Mit mir lächelt, mit mir weint im Schmerz.

Beruhigung. *)

(März 1812.)

Warum, und lischt auch jedes Licht,Zagt doch das Herz so schnell!

Die ew'gc Liebe zürnt ja nicht,

Sie macht cs wieder hell.

Sie senkten dort mein Kind ins Grab;

Ein Engel schön und rein

Stieg auf, warf nur die Hülle ab,

Um bald bei Gott zn sein.

Was göttlich ist, steht nie vcrwais't;Nichts wird des Todes Raub;

Im Ew'gcn eint sich Geist mit Geist,Hicnicdcn Staub mit Mtanb.

*) Obiges Gedicht wurde von Zschokkc nach dein schmerzlichen Verlusteseines ersten Kindes, eines hoffnungsvollen Knaben von 2 Jahren,geschrieben. Anmerk. dcS HeranSg.

Zsch. Nov. XV. 13