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Laßt nnö den ruhen Stein beschlagenZnm großen, cw'gen Tcmpelbau!
Das Tiefste soll das Höchste tragen,
Drnm werdet nie znr Arbeit lau.
Der Maurer kennt der Stunden Eile,
Er schafft, bis ihm die Kraft gebricht;Gelehnt an seine heil'ge Säule,
Ihm strahlt ein dreimal heil'gcs Licht!
2. Der Maurer-Lehrling.
(Aarau den 7. Dezember 1811.)
Harrend an des Teippels heiliger SchwelleSteht der Lehrling vor vcrschlvff'nem Thor;Sieh, da rauscht es auf! in froher HelleFlammt ans Osten ihm die Sonn' empor!„Bruder!" tont cs von des Thrones Stufe»;„Bruder!" hallt's im sanften Weihgesang;„Bruder!" hört er hundert Stimmen rufen;Und es faßt sein Herz wie Sphärenklang.
Nehmt mich hin! »m Liebe geb' ich Alles,Was der Bruderbund von mir begehrt.
Me Güter dieses ErdenballesSind ein innig liebend Herz nicht Werth.Draußen mag die enge Sorge weilen!Draußen ließ ich dieses Lebens Pein,
Als ich nahte Eures Tempels Säulen,
Selig, gleich Unsterblichen, zu sein.
Hier, wo zu dem lodernden AltäreKeines Ungewcihten Auge dringt;