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Guanaxuato beziehen, den Hr. von Humboldt mitden Schichten des ihn einschliefsenden Thonscliie-fers parallel glaubt; und der Gang von Yillefort inder Lozere, welcher zwischen dem Granit undGlimmerschiefer läuft, würde ein Beyspiel der zwey-teu Art verschaffen. Uebrigens werden die Berg-leute, welche gewöhnlich allen Erzlagerstätten, be-sonders wenn sie sich der senkrechten näherten,den Namen Gänge gegeben, ,oft wahre Lager alsGänge der Lagerstätten aufgeführt haben ; undmanchmal sind sogar die erfahrensten Beobachterverlegen, zu wissen, auf welche der beyden Glossensie eine sich ihnen darstellende Lagerstätte bezie-hen sollen.
Gewöhnlich treffen die Schichten auf beydenSeiten genau mit einander überein; diese Uebcrein-stimmung ist auffallend, wenn das Gestein Lagervon verschiedener Beschaffenheit enthält; zum Bey-spiel, ein Quarzlager im Gneise. Allein oft sindsie auch auf einer Seite des Ganges, hauptsächlichin seinem Hangenden niedriger, als diejenigen, wel-che ihnen von der andern Seite corrcspondiren T ).Die Ursache dieses Umstandes wird davon herrüh-ren, dafs zu der Epoche der Bildung der Kluft,welche der Gang einnimmt, einer der beyden Gc-birgstlieile, die getrennt wurden, ein Einsinken er-litten haben wird. Wir haben schon (§. 266) vondiesem Gegenstände gehandelt, als wir von denSteinwänden (failles) oder Gängen sprachen, welchedie Steinkohlen - Gebirge durchsetzen.
l) Man kann in dem Atlas de la Richesse minerale, vomHerrn Heron de Villefosse £3, Kupfertafel, Bcyspiele sol-cher durch Kobaltgänge in den Gruben bey Ruigelsdorfin Hessen und in den Gruben von Bieber bey Xlanau,erzeugten Zerrüttungen sehen.
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