6oy
<3 Li ich eine Wirkung ihrer Urhildung eine abge-rundete Form erlangt hatten, und wir haben (§. 118 )gesehen, wie häufig diese Form in dem Mineral-liciche war. Sie ist es ebenfalls auch in den Gän-gen; der von lluelgoat bietet dergleichen Beyspieledar; ich habe da gleichsam die Quarztrümmer,welche seine Masse zusammensetzten, sich über sichselbst biegen und Kugeln bilden sehen, die manmit Rollsteinen verwechselt hat.
Mau führt auch einige Gänge an, welche Bi-tumen, Muscheln und andere Beste organischerWesen enthalten: diese Beyspiele sind sehr selten.
Die Unterschiede, welche die Gänge in ihrerZusammensetzung darstellen, haben Wernern ver-anlafst, sie in verschiedene Formationen zu thei-li:!i. Kr siebet alle diejenigen als zu einer Formationgehörig an, welche eine einzige und dieselbe Ent-stehung haben, sowohl in Bezug auf die Epoche,in welcher sic gebildet worden, als der Substanzen,welche sie zusammensetzen; welche Gegenden esauch übrigens seyn mögen, wo man sie findet,
l ) Von den Gängen, im Verbal tnifs desGesteins, welches sie enthält.
Vei hähnils der Lagen,
§. 4o6. Wir haben gesagt, dafs die Gänge fastimmer die Schichten der Gesteine schnitten, wel-che sie enthalten, und die Ausnahmen von dieserRegel wenig zahlreich wären. Sie finden statt, wenndie, durch die Ausfüllung zum Gang gewordeneKluft, in der Richtung der Lager entstanden, oderwenn sie zwischen zwey Gebirgen von verschiede-ner Beschalfeuheit bewirkt worden: auf die ersteGattung würde man den berühmten Gang von