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2 (1822)
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Umstände bey der Berührung.

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§. 407. Die Gangmasse ist gewöhnlich seinverschieden von der des Gesteins; sie ist sogarziemlich oft durch einen Thonschiefer-Besieg ge-trennt, wie wir beobachtet haben. Jedoch gesellte-bet es bisweilen, dafs das Anhängen zwischen denLeyden Massen innig ist, und Werner bemerkt,dafs dieser Umstand hauptsächlich statt findet, wenndie Gänge von einer fast gleichzeitigen Formationmit der des Gebirges sind.

Bisweilen sogar siebet man Gänge an dem an-liegenden Gesteine durch eine Menge kleiner Trüm-chen halten, welche es durclidriugen, die Baue vonClausthal und Audreasberg auf dem Harze habendem Ileron de \TIlefosse häufige Beispiele gezeigt.

Das Gestein ist ziemlich oft bey seiner Berüh-rung mit dem Gange verändert; bald ist sein Ge-webe locker, und zum Theil zersetzt, bald ist essogar ein wenig entstellt. So nimmt der Gneis zuFreyberg in der IN übe einiger Gänge, ein grünlichesAnsehen an und wird seifig, als wenn er speckstein-artiger wäre.

Häufig auch ist das Gestein in der Nähe desGanges mit der Substanz des letztem geschwängertund enthält sogar einige Erztheilchen; und diesdergestalt, dafs es bisweilen der Gegenstand einerAbbauung wird. Dieser Umstand ist eine natürli-che Folge der Bildungs - Weise der Gänge: die

Auflösung, welche ihre Masse in der Epoche ab-gesetzt hat, wo sie die Kluft ausfüllte, wird dieII. Theil, Q <J