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2 (1822)
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die Formation weder beunruhigt noch behindert wor-den, und 'in vollkommener .Ruhe geschehen ist. Siesind Lagerweise mit den Saalbandcn parallel ge-ordnet; und von jedem Saalbande aus, nach derMitte des Ganges zu, hat man zu beyden Seilengleiche Lager. Wenn man, zum Beyspiel, von ei-nem Saalbande an gerechnet, nach und nach Lagervon Quarz, Bleyglanz , Kalkspalh, Blende, Quarz,Blende etc. hat; so wird man von dem andernSaalbande an, in derselben Ordnung Quarz,' Bley-glanz, Kalkspalh, etc.: haben; mit einem Wort,der Gang wird in seinem Durchschnitt zw r ey voll-kommen symmetrische Hälften, jede von an Zahl,Beschaffenheit gegenseitiger Einrichtung und auchan Breite gleichen Zügen zusammengesetzt, dar-stellen.

Obschon man das eben Gesagte nicht in geo-metrischer Strenge annehmen mufs, so kann ichdoch versichern, einen Gang gesehen zu haben,der aus Schichten von Baryt und Flufsspath be-stund, die so verschied entlieh gefärbt und mit ei-ner so genauen Symmetrie auf Leyden Seiten geord-net waren, als man mit Lineal und Zirkel nichtbesser machen konnte 1 ). Ich mufs bemerken, dafsdie Slructur in einem Gange genau das ist, was siegeworden seyn würde, wenn die Kluft, welche ihnenthält, mit einer oder verschiedenen Auflösungen,ausgefüllt worden wäre, welche nach und nachauf die Wände dieser Kluft verschiedene Nieder-schläge abset/.len. Der Durchschnitt verschiedenerLeitungs - Röhren , in welchen die Gewässer sueces-sive Absätze bewirkt haben, und der Durchschnitt

i) Des Mines de Freyberg, tom. I, pag, ßf.