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2 (1822)
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nes etc. verschieden ist. Im Allgemeinen ist siegereinigter und stellt Spuren einer innigen Verbin-dung und einer ruhigen Formation dar; allgemeingesprochen, kann man sagen, dafs die Substanz,welche die Glinge zusammensetzt, reiner und kry-stallinischer als diu der umgebenden Gesteine ist(§ 169).

Es sind steinige Stoffe, welche gewöhnlich dieMasse der Glinge ausmaclien; und die meisten derbestehenden sind gänzlich aus Granit, Porphyr,Quarz, Kalkspath, Grünstem, Sandstein und Thongebildet. Allein da auch die metallischen Substan-zen sich gewöhnlich in dieser Art von Lagerstättevorlindcn, so sind sie es, welche sie den Minera-logen hauptsächlich wichtig gemacht haben, undwir wollen davon auch als Erzlagerstätten im Fol-genden handeln.

Alle Metalle befinden sich in Gängen und diemeisten sind darin in grösserer Menge als in jederandern Lagerstätte; allein sie bilden, aufser in ei-nigen sehr seltenen Fällen, nicht die ganze undauch nicht die vorherrschende Masse derselben.Sic besteht aus steinigen Stoßen, welche hauptsäch-lich der Quarz, welcher oft in Hornstein oder Jaspisübergeht, der kohlcnsaure Kalk bald rein, baldmit Eisen und Talkerdc (den Kalkspath und Perl-spalli bildend) beladen, der Baryt (haryte sulfa-tee) und Gyps (cliaux Sulfate) sind: man nennt sieG a n g g e s t e i n e , und bis weil en Muttcrgesteiue.Letzteres Wort gab man ihnen, ehedem in derMeinung, dals die Metalle sich in ihnen erzeugten.Ziemlich oft hat mau sogar Gänge, die aus erdigenStoffen oder Thon, oder einem festen Leimen, diebisweilen die schielrige Textur annchmen, zusam-mengesetzt sind, und welche die deutschen Berg-