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2 (1822)
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tres und eine Tiefe von 58 o Mctrcs eröfTucl: derbeträchtlichste von denen, die man doil kennen ge-lernt hat, ist 6200 Mctres lang, und im Mittelzwey Metres mächtig. I11 den berühmten Schern-nitzer Bergwerken in Ungarn, hat der Hauptgangder Spilalergang an einigen Punctcu bis zn vierzigMetres Mächtigkeit. Man führt als den gröbsten inDeutschland den Mordlauer in Franken au, wel-cher auf eiue Länge von 18000 Metres abgebauet,und dessen Mächtigkeit 10 bis 12 Metres ist. Al-lein der beträchtlichste, so wie der reichste derbekannten Gänge ist die Vela Madre bey Guanaxu-ata in Mexico; nach Hrn. von Humboldt ist seineMächtigkeit 4 o bis 45 Metres, er ist auf eine Längevon 12700 und eine Tiefe von 5 i 4 Metres nbge-bauet: man gewinnt jährlich für dreyfsig MillionenFranken Silber.

An dem andern Ende der Progression, welchedie Gröfse der Gänge darstelll, werden wir einigedergleichen finden , die nur einige Zoll Dicke undeinige Metres Länge halten. Wir sprechen hiernicht von den kleinen Zwingen oder Trümmern,welche die Gänge gewöhnlich in das Gestein trei-ben, welches sie einschliefst , und welche oft nureinige Fufs Länge und einige Linien Breite haben.

Masse und Stiuclnr der Gange.

§. 4 o 5 . Die Masse der Gänge, haben wir ge-sagt, ist verschieden von derjenigen, welche dieumgebenden Gesteine ausmacht. Nicht etwa blosdeswegen, dafs diese Massen nicht von derselbenBeschaffenheit sind, das heilst, dafs mau nicht Gra-nit-Gänge in Granit - Gebirgen, findet; sondernauch, dafs in diesem Falle ihr Stoff von dem desGesteines in der Textur und der Gröfse des Kor-