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2 (1822)
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hinlänglich ehcn bleibt, so sagt man, dafs seinZug regelmiifsig oder gut geordnet ist.

Die Veränderungen oder Biegungen im Strei-chen und Fallen sind im Allgemeinen wenig be-trächtlich : und die Gänge verbreiten sich ziemlich

in gerader Linie nach einem Puncte hin: die Ab-weichungen sind weder grofs, noch von langerDauer; doch zeigen sieh einige Ausnahmen: ich

habe zu Poulluonen einen Gang gesehen, der we-nigstens an dem Theile, wo Inan ihn bauete, einenBogen bildete. Was die Mächtigkeit betrilli, so istsie beständigen Veränderungen unterworfen : bisweilenwird sie sehr klein, und der Gang ist gleichsamverdrückt-, weiterhin wird sie beträchtlicher undveranlagst eine Ausbauchung,

G r ö f s e.

§. 4o4. Die Gänge erleiden die grolsten Ver-änderungen in der Gröfse. Im Allgemeinen scheintihre Ausdehnung hauptsächlich von ihrer Mäch-tigkeit abzuhängen; wenn diese nur einige Linienbeträgt, so wird die Verbreitung kaum einige Me-tres betragen; allein wenn sie ein oder zwey Me-tres ist, so wird sich der Gang bis in grofse Ent-fernungen manchmal bis zu ganzen Meilen ver-längern.

Ein Gang wird, wenigstens in Europa, schonfiir sehr beträchtlich gehalten, wenn er einen MetroMächtigkeit und lausend Metres Verbreitung hat.Man kennt jedoch viel längere und mächtigere der-gleichen; man berichtet, dafs man zum Bergwerks-Kreuz (Croix aux Mines) in Lothringen, einenGang auf eine Länge von dreyzehnlausend Metresgesehen bat. Zu Freyberg hat ein vierhundertjäh-riger Bau einen Gang auf eine Länge von 5Goo Me-

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