r> 81
sowohl als ihrer Verwerfung, wenn .sie von Gän-gen (§. 260 und 266) durchsetzt werden, darstel-len , zeigen sich auch manchmal, in den Lagern dersteinigen und metallischen Substanzen. Ls würdeüberflüssig seyn, auf diesen Gegenstand zurückzu-hummen.
Vciliältnifs zwischen den Lagern und denGebirgen.
§. SgB. Alle Gebirge enthalten nicht einegleiche Menge von Lagern: in den Urgebifgen sind,cs die Glimmerschiefer - und Thonschiefer-Lager,welche die gröfste Anzahl darstcllcn. Y011 einemLande zum andern bietet dasselbe Gebirge unterjener Beziehung grofse Unterschiede dar: in Sach-sen entlndt der Gneis, welcher reich an Gängenbey Frey borg ist, fast nur Lager Ley Ehrenfrieders-dorf, das bcifsl 10 Meilen (5 deutsche Meilen) wei-ter. Tebrigens bildet man kaum mein' als dieseArt von Lagerstätte vor: ich habe keine andere
dergleichen in den piemoulesischen Alpen gesehen.
Las Aller der Gebirge scheint in einiger Be-ziehung mit der Beschaffenheit gewisser erzführen-den Lager zu seyn; so haben die bis jetzt gemach-ten Beobachtungen nur in den ältern Gebirgen dieZinn - Magneteisenstein - K u pfererz - Lager auflindenlassen. In den EJölzgebirgcn badet man haupt-sächlich Lager von Weifsgülligerz, Zinkochcr, lloth-cisensteiii etc.
Wir wollen uns einige Augenblicke hey denErzen aufhalten, welche sich am häuligslen in La-gern vorfinden:
.1) der Magneteisenstein (fer oxydule oderfer magnetique). Die berühmten Baue bey Danuc-rnora in Schweden, welche das beste bekannte Ei-