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2 (1822)
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505
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Absonderung,

§. 56 t. Die grofsen Trachyt - Massen stellenkeine Absonderung dar, welche den Gedanken an«ine Schichtung erwecken könnte, obsclion man aneinigen Orten Theile von verschiedenen Zügen ge-bildet sichet.

Die prismatische Absonderung ist daran nichtso häufig und regelmäfsig, als bey dem Basalt; je-doch habe ich am Mont Dore Prismen von vier gutausgedrücklen, und sogar Colonnaclcn bildend, ge-sehen. Dolomieu hat auch auf der Insel Ponza einebald dichte, bald mit kleinen Höhlen durchlöcher-te Art Trachyte bemerkt, welche in kleine fünf-eckige sehr regelmäfsige, olmgefähr einen Fufs Län-ge haltende und horizontal auf einander gehäufteSäulen, abgesondert war. Im Allgemeinen nehmendie Trachyte hauptsächlich die prismatische Ab-sonderung dann an, wann sie sich dem Klingsteinnähern.

I) Von dem Klingstein (phonolitbe).

§. 562. Da die Eigenschaft, welche der Kling-stein hat, sich in Platten abzusondern, ihm einegespaltete Textur giebt, und sein Ansehen ihn dendichten Gesteinen der Urgebirge nahe bringt, sogaben ihm die ersten Mineralogen, welche davonhandelten, den Namen Hornschiefer (schistecorne, Corneus lissilis).

Werner erkannte seine grofsen Verhältnisse mitdem Basalt, er fügte ihn demselben bey und gabihm den Namen Klingstein, nach der Eigenschaft,die er hat, einen sehr hellen Ton zu geben, wenn«r in dünnen Platten ist und man darauf schlägt: