Druckschrift 
2 (1822)
Seite
489
Einzelbild herunterladen
 

48g

5) Der Olivin (perirlot von Hm Ilaüy): ge-

wöhnlich in Körnern und ausschliefslich in den Ba-salten ;

6) Der Glimmer, in sechsseitigen Blättern vonschwarzer oder dunkelbrauner Farbe;

j) Der Leuzit (amphygene von Ilrn. Ilaüy):er ist sehr häufig in den Laven der Gegenden vonBorn und Neapel, wo er den Feldspalli zu-ersetzenscheint, und ist übrigens sehr selten-

Man findet in den vuleanischen Producten auchBrauneisenstein , Schwefelkies, Ti tarnt, Grcnaten,Spinell ine etc.

Allein das Merkwürdige ist: der Quarz, welcherin den nicht vuleanischen Gebirgen so gemein ist,den wir sogar in einigen vuleanischen Gebirgen sichunter unsern Augen bilden sehen, findet sieh vonder ür-Formation nur selten vor. Man trjft da-von kaum einige dergleichen Krystalle in den Lavenan: die Ilrn. Dolomieu, Fleuriau, de Bellevue, Cor-dier haben dergleichen darin gar nicht gesehen;und in den allen vuleanischen Producten ist er all-gemein selten.

Verschiedene vulcanische Gesteine in Bezug auf ihreBeschctjfenheit.

§, 354. Jene verschiedenen Mineralien in, unser 11 Au-gen tlieils sichtbaren llieils unsichtbaren, Theilchen ma-chen durch ihre Vereinigung die verschiedenen Lavenaus, allein hier noch mehr, als in den Urgesteinen, istdie Anzahl dev Verbindung begränzt.

Um uns einen Begriff von den Liegen zu machen, wiesie in der WiiUichkeit sind, wollen wir auf der einenSeite den Feidspatb und atif der andern den AugU nehmen,die als Zusätze die Hornblende und den Maeneteiscn-SLein haben.: zu dem Feldspath fii^en wir stufenweise

Augit-Theile hinzu, mul bilden die Reihe der Varie-täten, die die vuleanischen Massen darsiellen, Cewil's

y