Allein kein Land enthält deren so viel als dasasiatische Rufsland; das allgemeine Zeugnifs derReisenden und Raturkundigen stimmt darin über-ein, uns jenes Land, wie von ungeheuren Ueber-rcsten wimmelnd, darzustcllcn. In jener ganzenGegend, sagt Pallas, von Don bis zu dem Vorge-birge der Tschulschis (Tschuden), giebt es keineneinzigen Flufs, besonders von denen, welche in denEbenen llicfsen, an dessen Ufern oder in dessenRette man nicht Knochen von Elephanten und an-dc rn, dem Clima fremden, mit Seemuscbeln ver-mengten Thieren gefunden hätte. In den Hochlan-den fehlen sic, während die innern Gehänge undgrofsen leimiglen und sandigen Ebenen dergleichenüberall denen Orlen verschallen, in welchen sicdurch die Flüsse und Räche abgerundet wordensind; welches beweifst, dafs man dergleichen nichtweniger in dem Reste ihrer Verbreitung linden wür-de, wenn man Mittel hätte, dort nachzugrahcn.Die Inseln in dem Eismeer sind häufig auch mitsolchen Knochen versehen; am Ufer der Mündungder Lena, sind die Inseln Liaikof zum grofsenTlieile daraus gebildet; es sind Haufen von Sand,und Knochen von Elephanten, Rhinoceros, Biilfel-ochsen etc. Man findet sie auch noch nördlicheran der Küste von Neu - Siberien, eine Gegend, wel-che vielleicht mit dem americanischen Ecstlandezusammenhängt; sie sind dort mitten in einemLager von Sand, Thon und fossilen Holzern *).
Die fossilen Knochen sind im Allgemeinen zer-streut, und nur an einer kleinen Anzahl von Orten
l / Alalte-Brnn, Piecis dela geograpliie universelle, tom.llf.}'■ 5 f 7 u - 395 .