* 7 *
Man hat* dergleichen in fast ganz Frankreich,hauptsächlich in der Ehern: nördlich von Paris,mit feil in einer schwärzlichen, mit einer, Siifswas-sermusdicin enthaltenden Sand - Schicht, bedecktenKnie; in «'er Dauphine, Provence, in den L : mge-hn ngen von TouJon.se etc. gefunden. Fast alle Flüs-se Deutschlands enlhailcn deren eine greisere oderkleinere Menge; an einigen Orlen sind deren eineaui'serordenlliche Anzahl: so hat man Ley der klei-nen Stadt Cansladl, irn Königreiche \\ ürlemberg,eine ungeheure AI enge Flrohanlen - Fhinoccros, llvä-neu-Knochen cte. ausgcgrahni; sie waren durch-einander, zum Thcil zerbrochen, in eine Massevon gelblichen Thon mit !.leinen Quarz-Körnern,Kalkgeschieben und vielen Siifswassermuscheln ver-mengt; in der Nachbarschaft lial man einen ganzenWald von umgestürzten Palmen entdeckt. Zu Ton-na in Thüringen hat man in den Kaikluff (§. 009),mitten in den Fossilen jeder Gattung, und in einerTiefe von fünfzig Fufs, ein ganzes Elcphanten-Ske-let gefunden.
Italien hat ein berühmtes Lager von Knochen,im Val cP Arno; sie sind dort in der Grundflächeder Thonhügel, welche die Zwischenräume derKalkstein - Ketten ausfüllen; die darüber liegendenSchichten enthalten Hölzer, wovon einige verstei-nert, andere in dem Zustande von Braunkohle sind ;sie sind mit Schichten von Secimischeln, die mitschilfartigeil Pflanzen vermengt sind, und mit un-crmefslichen Tlionschiclilen bedeckt.
England, und die Inseln, wxdclie solches um-geben, Norwegen, Island, und die andern Länderder Eiszone haben auf einer grofsen Anzahl Puucle,grofsc fossile Knochen dargestellt.