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Torf wird sich seit dem Chaussee - Bau gebildet ha-lten; dies ist unwiderleglich. Man führt eine indreyfsig Fufs Tiefe in den Torfmooren des nörd-lichen Hollands gefundene Medaille des Kaiser Gor-dien an, und dieser Kaiser lebte im Jahre a4o un-serer Zeitrechnung.
iNiclits ist gemeiner als Münzen, bearbeiteteMetalle, Hacken, Schlüssel etc. aus den Torfmoo-ren gezogen, und welche anzuzeigen scheinen, dafsder Torf, welcher sie zusannmnsetzt, von einer spä-tem Fpoche als ihre Fabrication ist. Jedoch sinddiese Zeugnisse nicht alle unvcrvverllich ; einige Torfesind nach beträchtlichen Regen sehr weich, und cs.könnte sehr möglich seyn, dafs ein schweres Werk-zeug, eine ITacke, zum Beyspiel, bis zu einer ge-wissen Tiefe eingedrungen wäre, und also kein Zeng-nifs über das Alter des Torfmoores gelten könnte.
Bilclungs - Weise der Torfe.
§. 5-ip. Das geringe Alter der r I orfinoörc niufsuns wenig wundern: wir sehen sie sieh unter un-sern Augen bilden, und wachsen.
Hr. van jMaruinberichte), dafs, indem er in sei-nem Garten bey Harb in einen Bassin von zehn FufsTiefe gralten lassen , dessen Grund aus einem bläu-lichen Sande bestund, die YY asserjillnnz.cn ihn baldbedeckten; und als man nach \ erlauf von fünf Jah-ren; den Schlamm wegräuintc, womit eine F'eber-schwetnmnig den Bassin angefüllt batte, so fandman darin eine Torf-Schicht von vier Fufs Dicke.Jedes Jahr bemerkt man auf den Torfmooren desBrenner Landes das Product ihres Zuwachses.
Wir wollen mit Poirct einen Blick auf die Bil-dungs-Weise der Torfe werfen. Die tiefen Ge-wässer, so wie die der Seen, der Teiche etc., wenn