Man hat in Jen Torfmooren von Essonna undder Somma Geheine von Ochsen, Geweihe vonHirschen, Rchböeken, Hauer von wilden Schweinenund viele Flufsmusehcln gefunden. Dieselben Fos-silen sind auch in den Torfmooren Irlands undSchottlands mit A u eroclis - Hörnern gefunden wor-den; 11 r. Cuvicr bemerkt, dafs sie zu bekanntenGallungen geboren, und deren Spuren sich nur in.den jungem Gebirgen vorfinden, welche täglichneue Vermehrungen erhaben oder erhalten können,die also von späterer Formation, als die Haupt-masse der aufgeschwemmten Gebirge sind, und inwelchen man Gebeine von dem Elephautcn - undRhiuocoros - Geschlecht findet , deren Gattungenjetzt nicht mehr vorhanden sind,
Denkmäler des menschlichen Kunslfleifses be-weisen auch das geringe Alter. Man hat, sagt llr.Poiret, in den Torfmooren der Somma, Fahrzeugegefunden, welche wahrscheinlich von den Beschif-fungen herrüliren, die auf jetzt durch Torfmooreersetzten Seen oder Teichen jener Gegend gescha-hen. Luter den Torfmooren von Ecourt-Saint-Qucntin in Arlois, sagt mail, eine römische Chaus-see von vier und zwanzig Fufs Breite und einenHaufen von römischen und englischen Hacken, Mas-sen und Piken gefunden zu haben I ). ln den Torf-mooren der Meusc hat man ähnliche Chausseenentdeckt. Man hat eine andere dergleichen in denTorfmooren vou hincardine aufgeräumt, wovon wirschon gesprochen haben; sie war aus nach der Län-ge auf die Chaussee gelegten, und mit andern inder Quere bedeckten Holzstücken gemacht: der
j) Journal dos Miucs, tom. XXVI' pag. 155.