durch die Menschen gezogenen Gräben oder fanlilemit Wasser umgehen sind; der obere Theil dieserStücke isL, wie man weifs, nur ein Gewebe von Zin-sen, Wurzeln etc. speeiliscli leichter als das W as-ser, welches folglich sich in die Höhe zu lie-hen strebt: jener bisweilen diesem Bestreben naclt-gebende Theil löfsl sich von der Masse, welche sietragt, ab und hingt au zu schwimmen. Man hat,dergleichen mit Baumen bedeckte und sogar Hau-ser tragende Inseln, also mitten in den Torfmoorenschwimmen sehen. Man hat eine dergleichen indem See bey Gerdau in Treusscn angeführt, welcheeiner Heerde von hundert Stücken Vieh zur Wei-de diente I ).
Darin verkommende Substanzen.
§. Im Allgemeinen enthalten die Torf-moore wenig fremdartige Substanzen: jedoch ver-
mengen die Winde und andere Ursachen oft Saudund Erde mit dem Torfe während seiner Bildung:selten bildet man sonst darin einige dünne Thon-schiehlen oder andere Substanzen. Was die eigent-lichen Mineralien betrifft, so sind Kiese, und eini-ge isolirle Gyps - Krystalle die einzigen, welche mandarin angetroilen hat.
Allein fast alle enthalten Bäume, Stämme etc.mehr oder weniger gut erhallen: bald sind es iso-lirte Bäume, bald sind es gleichsam ganze Wälder,entw eder von den Winden oder jeder andern Ursa-che niedergeschlagen. Wir haben schon gesehen,dafs der untere Theil der Torfmoore der Soiatna
i) Malte-Brun, nach Kant, Precis de Ja geographicuniverselle, tom. S I. p. 512.