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ten-Lager nufgehäuft und verbreitet sind; die Ein-wohner des Landes geben ilmen den Kamen Busch-T orf (tourbe hocageuse).
Die Torfmoore des Thaies Essonne, zehn Mei-len südlich von Paris, sind von gleicher Beschaf-fenheit: ihr Ganzes stellt eine Flache von fünftau-send Ilectnren r ) dar, und ihre mittlere Dicke istzwey bis drey Metres.
Norddeutscbland , besonders das TlerzogthumBremen, enthält einige von einer beträchtlichen Aus-dehnung; der vorzüglichste, der Devil Moor, (derTcufelsmoor) ist zwanzig Meilen lang, vier oderfünf Meilen breit, und in der Mitte bis dreyfsigFufs dick. Er liegt auf einem weiten Sandgebirge,welches ihn durch seine kleinen Hügel von allenSeiten nmgiebt; seine Oberfläche nimmt an denUnebenheiten des Grundes keinen Tlieil. Er wachstbeständig; in den Rogen-Jahren ist das Anwach-sen beträchtlich, besonders wegen der Sumpfpflan-zen, die in Menge dahin kommen; in den trocknenJahren sind es Heidekräuter, u eiche herrschen.
Während der Torfmoor also in die Höhe wächst,verliert er in der Tiele. Es fliehst eine schwarzeund dicke Brühe davon ab. Der Mensch hat eini-ge Anbaue auf diesem sonderbaren Lande unter-nommen; er hat es mit Kanälen durchschnitten;er hat da einige Wohnungen gebauet und indem erseine abgetrocknele Rinde verbrannte, hat er einErdreich hervorgebracht, welches ihm einiges Ge-treide und Gemüfse liefert *).
1) Ein Hectnre ist olmgefähr l Morgen Landes zu £oaQuadratruihen.
2) Man sehe in den Lettres de Deluc ;i la reine, d’Augle-terre, die sehr umständliche Beschreibung jenes intcres-satuen Torfmoores.