5) Endlich ist die Zersetzung vollständig; dmSpuren der Vegetation .sind verschwunden; man hatnichts weiter als eine schwarz«, gleichartige, ge-wöhnlich weiche Masse, mit einem Worte einenSchlamm - Torf. Manchmal ist er sogar flüssig undbildet gleichsam einen schwarzen Saft oder Bitumen,,welcher auf dem Abhange der Lande lliefsi.
Sehr oft finden sich diese drey Arten von Torfunmittelbar unter einander, und man sieht offenbardie Fortschritte der Veränderung, welche die Ge-wächse der Oberfläche Stufenweise in den Zustandjenes im Grunde befindlichen bituminösen Schlam-mes oder der Masse übergehihiT hat.
Beschaffenheit doi Torfmoore,
§. 5'i6. Einige Beyspiele werden diese Beschaf-fenheit, wovon wir eben die ersten Züge entworfenhaben, kennen lehren.
[Frankreich verschallt uns ein sehr merkwürdi-ges Bey.spiei in den Torfmooren des Thaies derSomma. Sie bilden da eine zusammenhängende oderfast zusammenhängende Masse: die Dielte des Torf-lagers bey Amiens ist sechs bis sielten Fnfs, sienimmt ins Thal hinunter gehend ah; sie erreicht ihrMaximum (dreyfsig Fnfs) zwey Meilen vor Abbe-ville; jenseits nimmt sie immer mehr mul mehr ab.Der obere Theii des Lagers, unmittelbar unter derDammerde, ist mit Schilfe, Stengeln und Wurzelnverflochten, w’clche noch nicht zersetzt sind; dar-unter ist cs gleichartiger, oh man schon daran dasGewebe der Gewächse erkennt, w r clche in selbigembituminisirl sind: es ist dunkelbraun, wird schwarzund spaltet, wann es ahtroeknet. In der unternSchicht findet man gewöhnlich eine grofse MengeHolz, Baumstämme und Zweige, die auf einem Lct-